Tag Archive - Webapplikationen

CoboCards goes Pro(fessional)

5 Februar 2010 by Marc, View Comments

banknoten_entwurf

[So könnten die neuen Schweizer Banknoten dereinst aussehen]

Soll ein Online-Lernwerkzeug etwas kosten und wenn ja, wie viel bin ich bereit zu bezahlen? Diese Frage stellt sich mir im Moment, denn CoboCards wird Pro(fessionell). Die Implementation neuer Features wie erweiterte Editierfunktionen, lernen mit Leitner-Algorithmus, organisieren eer Kartensätze in Ordnern oder eine Exportfunktion haben die Entwickler von CoboCards zum Anlass genommen, viele Features auf die Pro-Version zu beschränken und in einer Basic-Version lediglich das Erstellen/Verwalten von maximal fünf Kartensätzen zuzulassen. Für das Pro-Paket werden 3 € also ca 4.50 CHF pro Monat oder 36 € gut (50 CHF) fällig.

Dies führt unter uns Studierenden zu Diskussionen, an welchen sich auch die Entwickler beteiligen. Diese stellen die Frage «sind gute Noten 50 CHF pro Jahr  den Preis nicht wert?» Es gibt noch weitere offene Fragen:

  • Kann man Eltern zumuten, für den Erfolg ihrer Kinder zu bezahlen? Und sind diese bereit, das zu tun?
  • Sind studierende bereit dafür zu bezahlen?
  • Gibt es keine anderen Möglichkeiten, eine gute Online-Applikation zu vermarkten als durch monatliche Beiträge?
  • Wären Werbeeinblendungen lernhinderlich?
  • Warum wird scheinbar wenig kollaborativ gelernt?

learners’ garden

31 Oktober 2009 by Marc, View Comments
Learners´ Garden

Noch vor meinen Ferien bin ich auf learners’ garden gestossen und habe  mich auch direkt registriert. Die neu im Entstehen begriffene Plattform  richtet sich an alle Lernenden, welche mit Online-Tools lernen.

Wir wollen diesen Lernenden zu jeder Zeit, für jeden Zweck das jeweils beste verfügbare Online-Werkzeug zugänglich machen. Ist das gewünschte Tool identifiziert, werden Zugang, Installation und Bedienung kurz und verständlich erläutert. Direkte, bewertete und kommentierte Links auf kostenlose Webservices, wie auch auf – am eigenen Rechner oder Internet-Server installierbare – Open Source Software bilden das Kernangebot des Learners´ Garden. Ergänzt wird es durch Beschreibungen von Methoden selbstorganisierten Lernens und der Möglichkeit, zu anderen Lernenden Kontakt aufzunehmen, die bereits Erfahrungen mit Werkzeugen und Methoden haben, nach denen gerade gesucht wird.

Der learners´ garden wird von den Nutzenden aufrechterhalten und gepflegt. Registrierte Nutzer der  Community können in den unterschiedlichen Bereichen der Plattform Einträge vornehmen und kommentieren und allgemeine Fragen der Weiterentwicklung des Projektes im übergeordneten Blog diskutieren.

Ich habe bereits meinen ersten Eintrag gemacht, dazu gibts dann aber noch einen separaten Eintrag.

Screenr

4 September 2009 by Marc, View Comments

screenr

Wieder ein webbasiertes Werkzeug mehr … screenr ist eine Webapplikation, mit welcher sogenannte Screencasts – also Videos des eigenen Bildschirmes aufgezeichnet werden können. Vonnöten ist dazu nur ein Browser und für die Weiterverbreitung twitter oder Youtube. Nach Beendigung der Aufzeichnung mittels eines schlichten Interface kann der Screencast getwittert oder direkt nach Youtube exportiert werden.

webbasierte Autorentools im Vergleich

3 September 2009 by Marc, View Comments

Composica 4.0 | Web-based Collaborative e-Learning Authoring System

Da ich selber sowohl mit Mac als auch mit Linux und zwischendurch sogar mit Windows arbeite war bei mir bei der Wahl des Authoring-Tools sehr wichtig, dass dieses Plattformunabhängig funktioniert. Daher habe ich eXelearning ins Augegefasst. Als jedoch die Kollegin Heckmann dann bereits getestet hat, habe ich mich entschieden, mir ein neues zu suchen. Dieses sollte zudem webbasiert sein, um auch ohne Installation und plattformunabhängig auf dem eigenen Rechner arbeiten zu können.

Mit Composica habe ich ein sehr mächtiges webbasiertes Authoring-Tool gefunden, welches ohne weiteres mit Desktop-Applikationen mithalten kann – von Rapid-eLearning kann aber keine Rede mehr sein, das Tool benötigt einige Einarbeitungszeit, eröffnet einem aber dafür fast unbegrenzte Möglichkeiten. Leider ist es nicht crossbrowser-kompatibel und läuft nur mit IE 6+ unter Windows … da hätte ich mir auch direkt ein Desktop-Tool wie Engage ’09 von Articulate anschauen können.
Da es mich vom Funktionsumfang her überzeugte und ich neugierig war, habe ich trotzdem damit herumexperimentiert. Es ermöglicht nämlich nebst kollaborativem Arbeiten an den Inhalten auch sogenannte Mashups, wie z.B. eine Suche, deren Ergebnisse in einem iFrame angezeigt werden oder das einbinden von Youtube-Filmen. Daneben gibt es noch die Social Features wie die Möglichkeit ein Blog oder Bewertungsmöglichkeiten im WBT einzufügen. Diese Features konnte ich in der kurzen Zeit nicht testen und einsetzen.

Rapid Intake

Doch die Idee von webbasierten Tools finde ich recht cool, aus diesem Grund habe ich mich noch etwas umgeschaut und bin auf ein zweites kommerzielles und ein Open Source Produkt gestossen: Unison – das zweite kostenpflichtige Werkzeug – stand im Schatten von Composica und es bietet auch nichts, was ich mit dem Open Source Werkzeug Xerte Toolkits nicht auch machen könnte (ausser der Spiele).

xerte toolkit

Das Lizenzkostenfreie und auf dem eigenen Server installierbare Xerte Toolkit bietet (im Moment) nur ein – grafisch nicht sehr ansprechendes – schlichtes Theme für die Interaktive Lernumgebung. Wie und ob da selber Templates erstellt werden können, konnte ich bis jetzt noch nicht rauskriegen. Dafür lassen sich RSS-Feeds aggregieren und ebenfalls Youtube-Videos importieren. Es ist nicht ganz so mächtig wie Composica, doch für ein kostengünstiges Tool sehr mächtig und immer noch in der Entwicklung.

Wichtig für den Einsatz in einem LMS, alle drei können SCORM (1.2 oder 2004) exportieren und so in gewisser Weise mit dem LMS «interagieren».
Gestern habe ich dann von Klaus noch erfahren, dass ILIAS in der nächsten Version einen integrierten Editor enthalten wird, um direkt im LMS Inhalte zu generieren.

Fazit: Wenn ich oft professionell Inhalte entwickeln müsste und dies vielleicht sogar noch in einem Team, würde ich wohl (sofern es denn plattformunabhängig funktionieren würde) Composica ins Auge fassen. Im Moment werde ich mich aber etwas mehr mit dem Xerte Toolkit auseinander setzen um dessen Möglichkeiten noch etwas auszuloten. Ein Authoringtool – egal ob hoch komplex oder einfach zu bedienen – ist aber immer vom Autor sinnvoll einzusetzen. Dabei sollte sich dieser bewusst sein, was er vermitteln will. Eine «Lernumgebung» zu konzipieren, welche nicht tutoriellen Charakter hat ist wohl die Herausfoderung.

eday 2009 auch in der Schweiz

20 August 2009 by Marc, View Comments

Glück gehabt … die Leute von Educational Media werden via www.zaplive.tv gestreamt. Wie ich das verstanden habe werden die Streams aber von der Applikation auch aufgezeichnet und können so zu einem späteren Zeitpunkt als Konserve angeschaut werden. Jetzt muss ich nur noch einen Weg finden, diese auf mein iPhone zu bringen und schon kann ich mir den eday 2009 in die Schweiz holen.

Ich habe einen Google Wave Account

3 August 2009 by Marc, View Comments

google_wave_logo_final.jpg 500×288 pixels

Seit gestern bin ich nun stolzer Besitzer eines Google wave Accounts … oder besser gesagt zweier Accounts. Es gibt nämlich 2 (Einen Entwickler und einen User – beide mit dem selben Namen)! Und hier sind wir auch schon beim Problem, welches ich eruieren konnte in meiner 20-minütigen Testphase: Alleine macht Google wave nicht wirklich Spass – ähnlich wie es auch keinen Spass macht mit sich selber zu Chatten oder sich selber eMails zu schreiben.
Die Funktionen, welche im Video zur Vorstellung von Google wave gezeigt wurden scheinen bei mir noch nicht alle so richtig zu funktionieren … die Kombination von Instantmessaging, Document-Sharing und eMail sieht richtig knackig aus und macht Lust auf mehr.
Fazit: Sieht vielversprechend aus, wird masslos gehypt, könnte dereinst eine gute Kommunikationsform werden, wird wohl keine bestehende Kommunikationsform ersetzen, wird erst mit vielen Erweiterungen und Bots so richtig amüsant, man braucht “Freunde”, welche auch einen Zugang haben, es braucht weitere Tests von mir.

Window

Update: Nachdem ich nun auch Einladungen aussprechen konnte (leider sind schon alle weg), habe ich nun eine Wave eröffnet, wo ich gerne mit interessierten Personen darüber diskutieren würde, wie denn nun Google Wave im Bildungskontext eingesetzt werden könnte.

Mein PLE I

22 Juli 2009 by Marc, View Comments

PLE

Es ist schon eine Zeit her, seit die PLE-Tagung das Thema Personal Learning Environments aufgegriffen hat. Seither habe ich mir immer wieder überlegt, wie mein PLE aussieht und ob ich das einmal abbilden könnte, doch mehrere Versuche sind gescheitert.

Nun habe ich durch eine Lernaufgabe zum Thema Online-Kommunikation inspiriert, versucht zumindest einmal einen (“fast nur Online”-)Teil meines PLE abzubilden. Ich hoffe, dies in Zukunft noch etwas erweitern und präzisieren zu können.

study.log goes WordPress

14 Juli 2009 by Marc, View Comments

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass in unserer Werkstatt Konzept und Design von study.log einerseits und die beliebte Blog-Software von WordPress andererseits erfolgreich miteinander kombiniert werden konnten. Zu den ersten zwangsläufig statischen Screenshots des letzten Beitrags ist es nun möglich, “look and feel” der kommenden webbasierten Anwendung live zu testen: Dazu haben wir die Inhalte des regulären Blogs von Torsten Meyer in eine weitere WordPress-Installation übertragen, die bereits auf unser neues study.log-Theme zurückgreift.

Diese Meldung hat mich eben erreicht. Ich freue mich zu lesen, dass ein vielversprechendes Projekt – study.log – welches ich bereits früher einmal ausgetestet hatte, mich aber irgendwie nicht so richtig dafür erwärmen konnte, den Weg ins Netz findet. study.log wird mit WordPress verheiratet und so zu einem Web 2.0 Wissensmanagement-Tool.

Ich werd’s mal testen

Mittagsmenü mit Web 2.0

6 Juni 2009 by Marc, View Comments

[Trigami-Review]

menu2

Wo gehen wir heute essen? In die Mensa, ins Restaurant gegenüber, zum Inder … solche Fragen stellen sich wohl den meisten Leuten ab und zu. Beim gewählten Restaurant angekommen bemerkt man dann, dass heute Fisch mit Spinat auf dem Menüplan steht. Da man heute nicht Lust auf Fisch hat und Spinat nicht ausstehen kann, muss man sich noch einmal neu orientieren und unter Umständen noch eine Viertelstunde der Mittagspause für den Umweg investieren.
Eine neue Webapplikation soll dieses Problem nun lösen – menu2. Täglich werden die aktuellen Mittagsmenüs aus der ganzen Schweiz angezeigt. Der User hat verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren. Zum Beispiel kann er auf einer Karte die Region bestimmen, aus welcher er die Menüs angezeigt erhalten möchte oder er kann regionale Newsletter mit aktuellen Menüs abonnieren. Für Reisende steht eine Tagwolke bereit, wo nach Ortschaften gesucht werden kann … vielleicht gibts ja im Nachbardorf was Besserers.

So einfach funktionierts für den Kunden:

  1. Kartenausschnitt wählen
  2. eMail angeben
  3. und schon wirst du jeweils über die aktuellen Menüs benachrichtigt.

Und so einfach funktionierts für den Restaurantbesitzer:

  1. Registieren
  2. Menüs erfassen
  3. Kunden gewinnen

Wirte können ihre Menüs erfassen, worauf diese als Menületter an die Gäste verschickt werden. Zudem bietet sich ihnen die Möglichkeit, Menüpläne in verschiedenen Formen bereitzustellen: So können sie zum Beispiel als PDF exportiert und anschliessend ausgedruckt werden oder XML- respektive RSS-Daten können auf einer Restaurantwebseite eingebunden werden. Für (kleinere) Restaurants ohne Webseite bietet menu2 eine eigene Webseite wo weitere Informationen wie Standort, Öffnungszeiten und anderes Publiziert werden können.

Das schöne an dieser Dienstleistung, sie ist sowohl für die Konsumenten als auch für die Restaurantbetreiber kostenlos. Wie immer ist es ein bisschen grosstadtlastig, Basel, Zürich, Zug, Bern haben bereits eine recht hohe Dichte. In meinem Einzugsgebiet jedoch fehlt noch etwas die Vielfalt, ich würde es sehr begrüssen, wenn wirklich alle Restaurants und nicht nur Coop und Solheure von diesem Service profitieren würden und ich so jeweils eine Entscheidungsgrundlage zugeschickt erhalte – wer weiss, vielleicht wird ja gerade heute in einem Restaurant mein Lieblingsmenü serviert. Ein weiterer Knackpunkt ist die im Moment noch nicht existierende Handy-Applikation – diese soll aber noch folgen. So könnte man auch von unterwegs die Menüpläne der Stammlokale abrufen.

lerntagebuch.ch lebt!

15 Mai 2009 by Marc, View Comments

lerntagebuch.ch

Die Plattform lerntagebuch.ch wird weiter entwickelt! Das freut mich doch, und irgendwie fühle ich mich an dieser Tatsache ein bisschen mitschuldig. Via Webseite wurden bereits einzelne neue Features präsentiert. So soll es zum Beispiel einen “Experten Modus” und einen “Simple Modus” geben – wer, ob Lernende oder Lehrernde nun welchen Modus benützen soll, darüber schweigen sich die Entwickler aus. Ein von mir gewünschtes Feature die RSS-Feeds fanden auch den Weg in die erste Liste. Da bin ich recht froh! Wenn ich jeweils bei Weiterbildungen erzähle welche technischen Möglichkeiten Blogs bieten um zu kommunizieren (Trackbacks, RSS-Feeds etc.) und im nächsten Satz dann sagen muss “… aber leider gibt es RSS-Feeds im Moment bei lerntagebuch.ch nicht” … sind die Lehrpersonen meist enttäuscht oder fragen sich was den nun ach so toll an diesen neuen Lerntagebüchern sei. Die AAI-Authentifizierung (Schweizerische Hochschulen können ihre Logins verwenden, welche von SWITCH bereitgestellt werden) sehe ich aus meiner Sicht eher als unwichtig für den Einsatz des Werkzeuges – dies soll aber wohl die Erprobung mit Studierenden an der PHZ und die Etablierung der Plattform als Porfoliosystem an PHs fördern. Weiter wird das Update neue Tempaltes und dank buddypress Gruppenfunktionen und weitere nicht weiter spezifizierte Verbesserungen bringen. Geplant ist es für November 2009 (interne Beta-Phase) und ab Februar 2010 soll dann die gesamte Öffentlichkeit davon profitieren können. Insgeheim würde ich mich natürlich freuen, bereits etwas früher als in 9 Monaten einen Blick auf all die Neuerungen zu erhaschen …