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eBooks, Tablets und so weiter …

7 Januar 2010 by Marc, View Comments

Eigentlich wollte ich ja zuerst die ausführliche Review einiger eBook-Reader veröffentlichen. Da ich aber noch nicht alle Testgeräte in den Händen halten konnte wird die noch etwas hinausgeschoben.
Da aber schon länger Gerüchte rund um Apples Tablet im Umlauf sind, Microsoft ein Produkt veröffentlicht die Leute von OLPC schon länger über den XO 2 und XO 3 nachdenken und jetzt auf der CES in Las Vegas einige neue Produkte vorgestellt wurden muss ich das vorziehen – schliesslich will ich ja auch ein wenig aktuell bleiben.

Als erstes ist mir das Lenovo Ideapad U1 – eine Mischung aus Tablet PC und Netbook unter die Nase gelaufen. Es handelt sich dabei um ein Netbook, dessen Bildschirm vom Hauptgerät abgetrennt werden kann und  dann ein eigenes schlankes Linux-Betriebssystem startet. So kann das Gerät nun als Tablet mit Multitouch-Funktion verwendet werden. Angeblich werden die Daten der beiden Geräte nach dem Wiedervereinigen sofort abgeglichen.

Das eindrücklichste Gerät aus dieser wohl sehr unvollständigen Reihe stammt von enTourage und nennt sich eDGe. Auf den ersten (und auch den zweiten Blick) hat hier jemand das Gerät entwickelt, auf welches Lernende jeden Alters gewartet haben. Ein Gerät – von der Form her einem Buch ähnlich – welches ein E-Ink-Display und ein LCD-Touch-Display vereint. So hat der Nutzer die Möglichkeit, auf der einen Seite auf einem kontrastreichen, stromsparenden Display zu lesen und sich mit einem Stift Notizen zu machen, andererseits kann man mit der gegenüberliegenden Seite – einem LCD-Display – im Internet surfen, eMails versenden und farbige Grafiken anschauen. Auf dieses Gerät einen dritten Blick zu werfen oder es gar in den Händen zu halten würde mich sehr interessieren!

Im Blog von Stephen Downes bin ich ausserdem auf ein Video amerikanischer Buchverleger gestossen, in welchem diese eine interessante Vision der künftigen Nutzung von Lehrbüchern zeigen. Da würde alles zusammenpassen … ich bin gespannt, was Steve Jobs Ende Monat aus seinem Hut zieht … und welche dieser Geräte überleben und sich bis nach Europa durchschlagen …

Hype Cycle – was ist morgen?

14 August 2009 by Marc, View Comments

Gartner Hype Cycle 2009: Web 2.0 Trending Up, Twitter Down

Via readwriteweb.com – welches gerade den Weg in meinen RSS-Reader gefunden hat – bin ich auf die neuste Veröffentlichung der Analysten von Gartner gestossen. In ihrem Hype Cycle White Paper ordnen Sie verschiedene aktuelle Technologien ihren Phasen im Hype-Zyklus zu.

Das Microblogging – mit dem bekanntesten Vertreter twitter.com – zum Beispiel sehen die Analysten auf dem Abstieg ins «Tal der Enttäuschung» – demgegenüber steht facebook, welches gerade den twitter-ähnlichen Dienst friendfeed geschluckt hat.

Das «Cloud Computing» sehen Sie im Zenit seiner Entwicklungsgeschichte – und da haben sie recht. Erst letzthin beim Mittagessen haben wir darüber philosophiert, was uns denn die Zeit (bis zum «Plateau der Produktivität») bringen wird. Google arbeitet ja an einem »Chrome OS» wo der Name vermuten lässt, dass möglichst viel ins Netz abwandert, Google Daten liefert und mehrheitlich über den hauseigenen Browser bedient wird. Oder jolicloud – ein Betriebssystem für Netbooks, welches vorwiegend Web-Apps nutzt. Meine Unsere Ideen dann einmal in einem separaten Blogpost. Ich hoffe jedenfalls nicht, dass demnächst der Abstieg beginnt, ob unsere Erwartungen unrealistisch sind wird die Zeit zeigen.

Wikis und Tablet PCs sehen sie auf dem «Pfad der Erleuchtung», das wird den Kollegen Döbeli sicher freuen … andere Quellen dagegen sagen Tablet PCs tot und fordern mehr touch-Geräte wie iPhone und iPod touch.

Ganz zum Schluss des Hype Cycles komme ich ins staunen, figuriert doch da «Speech Recognition» auf dem «Plateau der Produktivität» – in Tat und Wahrheit ist mir keine Applikation und kein Gerät bekannt, das das einigermassen zuverlässig macht – nicht einmal wählen funktioniert auf dem iPhone mit Voice Control anständig. Ebenfalls im Zusammenhang mit dem iPhone steht das Buzzword «Augmented Reality» welches in letzter Zeit immer wieder genannt und von Gartner als die Technologie von in 5 bis 10 Jahren beschrieben wird.

Do you Poken?

5 Februar 2009 by Marc, View Comments

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Meine Freundesliste von Facebook wächst von Tag zu Tag, Weltwoche und Tagesanzeiger schreiben immer öfter über Social Networks und Facebook, Xing, Netlog und Konsorten sind in aller Munde. Nun hatte eine findige Firma aus der Schweiz eine Idee …
Sie entwickelt süsse Tierchen, welche am Schlüsselbund mitgetragen werden.

Die Idee hinter Poken ist recht einfach: Man kauft sich ein solches Wesen in einer Verkaufsstelle (Manor, metro boutique, BIG, Dolmetsch). Danach steckt man die Hand in den USB-Anschluss eines Rechners und erstellt auf der Webseite sein Profil – sprich man sagt aus welchen Social Networks welche Informationen ausgetauscht werden sollen und ergänzt das Profil mit weiteren Angaben.
Nun macht man sich auf den Weg Freunde – natürlich möglichst mit Poken – zu treffen. Will man jetzt mit jemandem Freundschaft schliessen – also die “virtuelle Visitenkarte” austauschen, so drückt man die zwei Poken mit den Händen gegeneinander – High 5 – und diese signalisieren per LED ob sie Freundschaft geschlossen – sprich Infos ausgetauscht haben oder nicht. Am heimischen PC steckt man die Hand des Poken in den USB-Anschluss und kann nun im Webinterface die neu gewonnenen Freunde organisieren. Das lästige Austauschen und Organisieren von Visitenkarten entfällt so komplett und ich kan mein virtuelles Poesiealbum auch zur Kontaktverwaltung nutzen.

do you poken?

Die Meinungen in der Blogosphäre gehen auseinander, die einen finden es lustig, andere eher weniger, da das iPhone die selbe “Arbeit” ebenfalls erledigt.

Ich finde diese Art von Verbindung der virtuellen und reellen Welt eine lustige Idee, und wer weiss, vielleicht werden unsere Schüler schon bald alle mit einem Poken am Schlüsselbund herumrennen und gegenseitig durch ein high 5 (oder eben 4) der Schlüsselbundkreaturen Kontaktinformationen austauschen (Dass schon bald alle ein iPhone – oder ein gleichwertiges Gerät besitzen, wage ich im Moment zu bezweifeln). In Holland ist das wohl bereits der Fall; dem Hersteller zufolge werden in Holland bereits mehrere hundert Pokens pro Tag verkauft! Wer gerne eins hätte und mit mir Kontaktdaten austauschen möchte, soll sich melden.

poken