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	<title>..::schoolict::.. &#187; switch</title>
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		<title>Internetkompetenz von M&#252;ttern</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 14:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SWITCH hat unter 575 Kindern und Jugendlichen in allen Landesteilen der Schweiz eine Umfrage &#252;ber das Internetverhalten durchgef&#252;hrt. Die Ergebnisse regen mich zum Nachdenken und Schmunzeln an. So sch&#228;tzen z.B. sowohl Kinder (6 &#8211; 12 Jahre) als auch Jugendliche (13 &#8211; 20 Jahre) die Internetkompetenzen ihrer M&#252;tter (zum Teil erheblich) geringer als die eigene, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://img.skitch.com/20100118-2ieiaypc1ymxgwug4ay3qfxd9.png" alt="medienkompetenz von m&#252;ttern" /></p>
<p><a href="http://www.switch.ch/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.switch.ch/?referer=');">SWITCH</a> hat unter 575 Kindern und Jugendlichen in allen Landesteilen der Schweiz eine <a href="http://www.switch.ch/de/about/initiatives/jwa/jwb/" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.switch.ch/de/about/initiatives/jwa/jwb/?referer=');">Umfrage</a> &#252;ber das Internetverhalten durchgef&#252;hrt. Die Ergebnisse regen mich zum Nachdenken und Schmunzeln an.</p>
<p>So sch&#228;tzen z.B. sowohl Kinder (6 &#8211; 12 Jahre) als auch Jugendliche (13 &#8211; 20 Jahre) die Internetkompetenzen ihrer M&#252;tter (zum Teil erheblich) geringer als die eigene, die der Hauptlehrperson und auch jene des Vaters ein. Was mag da der Grund sein? &#220;berlegen wir uns einmal, wie alt M&#252;tter von 13 &#8211; 20-j&#228;hrigen Jugendlichen sind (<a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/06/blank/key/02/07.html" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/06/blank/key/02/07.html?referer=');">wohl</a> so zwischen 41 und 48) und was sie so tun. Wahrscheinlich werden viele M&#252;tter nur Teilzeit arbeiten, sich um die Kinderbetreuung k&#252;mmern &#8211; dabei den Kindern ab und zu Fragen zu deren Internet-Konsum stellen &#8211; und den Haushalt ohne Internet besorgen. W&#228;hrenddessen die V&#228;ter von der Arbeit zur&#252;ckkehren, bei welcher sie mit Computern in Kontakt gerieten und die Treibende Kraft hinter der PC- und Internet-Anschaffung eines Haushaltes sind. Diese &#220;berlegungen lassen mich zu folgendem Schluss kommen:<br />
M&#228;nner mit Kindern werden von ihren Spr&#246;sslingen durch die Eingebundenheit in die Arbeitswelt und den daraus resultierenden Kontakt mit Computern im Umgang mit dem Internet kompetenter wahrgenommen als deren Frauen. Die Tatsache, dass die Mutter st&#228;ndig nach den Internet-Abenteuern der Kinder und Jugendlichen fragt wird durch diese als fehlende Internetkompetenz missinterpretiert.</p>
<p>Oder es ist tats&#228;chlich so, dass die Einsch&#228;tzungen der Befragten stimmen und M&#252;tter weniger Internetkompetent sind als V&#228;ter &#8230; und zum Schluss bleibt die Genugtuung dass Internetkompetenz wohl nicht gleich Medienkompetenz ist.</p>
<p>Die weiteren Ergebnisse sind so zusammenzufassen, dass fast 90 % der Kinder und Jugendlichen zu Hause und 96 % der Schulen &#252;ber einen Internetzugang verf&#252;gen. Dieser wird auch rege genutzt. 78 % sind Mehrmals pro Woche im Internet (ungef&#228;hr die H&#228;lfte der Befragten sogar t&#228;glich). Demgegen&#252;ber stehen 14 %, welche sich weniger als 1 mal pro Woche im Internet tummeln.</p>
<p>Viele Eltern beschr&#228;nken den Internetzugang ihrer Spr&#246;sslinge aber nur ein Drittel interessiert sich f&#252;r deren Aktivit&#228;ten. Die Jugendlichen bewegen sich recht sorglos in ihrem Medium wogegen ein Viertel der Kinder sich sorgt auf &#8220;b&#246;se Menschen&#8221; oder &#8220;Inhalte die Angst machen&#8221; zu stossen. Interessant finde ich, dass &#8220;Online-Spiele&#8221; vor der &#8220;Internet-Recherche&#8221; bei den Kindern am meisten genannt wurden und bei den Jugendlichen erst an neunter Stelle &#8211; die &#8220;internet-Recherche&#8221; rangiert auf Platz 5, hinter Freundschaften pflege, kommunizieren und dem Download von Musik (legal oder illegal ist hier nicht ausgewiesen). Und ich dachte immer dass genau die 13 &#8211; 20-j&#228;hrigen jene seien, welche zu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_Of_Warcraft" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/de.wikipedia.org/wiki/World_Of_Warcraft?referer=');">WoW</a>-Spielern geh&#246;ren &#8230;</p>
<p>Die H&#228;ufigkeit des Interneteinsatzes in der Schule ist insofern nicht besonders aussagekr&#228;ftig, da speziell nach dem Internet und nicht nach mediengest&#252;tzten Lernszenarien gefragt wurde &#8211; alles was ohne Internet m&#246;glich ist, ist da wohl nicht eingeschlossen. Gut 60 % setzen das Internet mindestens 1 Mal pro Woche ein. Wenn man das vergleichsweise schlechte Abschneiden der Lehrpersonen bez&#252;glich dem ihnen attestierten Internet-Wissen betrachtet doch ein gutes Ergebnis. Auf die Frage warum sich 10 % der Befragten weniger Internet im Unterricht w&#252;nschen habe ich keine Antwort.</p>
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