CoboCards goes Pro(fessional)

[So könnten die neuen Schweizer Banknoten dereinst aussehen]
Soll ein Online-Lernwerkzeug etwas kosten und wenn ja, wie viel bin ich bereit zu bezahlen? Diese Frage stellt sich mir im Moment, denn CoboCards wird Pro(fessionell). Die Implementation neuer Features wie erweiterte Editierfunktionen, lernen mit Leitner-Algorithmus, organisieren eer Kartensätze in Ordnern oder eine Exportfunktion haben die Entwickler von CoboCards zum Anlass genommen, viele Features auf die Pro-Version zu beschränken und in einer Basic-Version lediglich das Erstellen/Verwalten von maximal fünf Kartensätzen zuzulassen. Für das Pro-Paket werden 3 € also ca 4.50 CHF pro Monat oder 36 € gut (50 CHF) fällig.
Dies führt unter uns Studierenden zu Diskussionen, an welchen sich auch die Entwickler beteiligen. Diese stellen die Frage «sind gute Noten 50 CHF pro Jahr den Preis nicht wert?» Es gibt noch weitere offene Fragen:
- Kann man Eltern zumuten, für den Erfolg ihrer Kinder zu bezahlen? Und sind diese bereit, das zu tun?
- Sind studierende bereit dafür zu bezahlen?
- Gibt es keine anderen Möglichkeiten, eine gute Online-Applikation zu vermarkten als durch monatliche Beiträge?
- Wären Werbeeinblendungen lernhinderlich?
- Warum wird scheinbar wenig kollaborativ gelernt?

