Gastbeitrag: Simply Shirt
Gastbeitrag meiner Frau: Voller Freude bestellte ich zwei simply Shirts online. Die Auswahl ist gross, es hat für jeden T-Shirt Typ etwas (Rundkragen, V-Ausschnitt, mit Kragen, usw) und der T-Shirt Shop ist übersichtlich gestaltet. Seit mehreren Jahren trage ich diese T-Shirts und die Qualität ist einfach super. Auch nach x-maligen Waschen behalten die Shirts die Form und die Farben verwaschen nicht. Die Farben ändern sich je nach Saison, die klassischen Frauen Shirts – Farben wie weiss, schwarz, blau sind aber immer erhältlich. Der Versand der T-Shirts erfolgt schnell, einzig die Portokosten finde ich relativ hoch. Ansonsten sehr empfehlenswert!
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Der elektronische Briefkasten
Die schweizer Post macht einen Schritt vorwärts. Seit kurzem gibt es Swiss Post Box, den elektronischen Briefkasten. Die Funktionsweise ist recht einfach. Man meldet sich an, bekommt die Zugangsdaten per Post zugeschickt, lässt sich auf der Poststelle seine Identität bestätigen und hat nun einen elektronischen Briefkasten mit einer neuen Adresse. Und hier beginnt auch schon die Kritik: Ich will keine Adresse in Zürich, Bern, Genf oder sogar im Ausland! Egal ob kostenpflichtig oder gratis, ich hätte gerne alle Briefe, welche bisher an meine Adresse geschickt wurden in diesem elektronischen Postfach – ohne eine kryptische Zürcher-Adresse.
Ansonsten ist es recht einfach. Sobald ein Brief eintrifft wird man per eMail benachrichtigt und kann sich den Brief von aussen anschauen. Anschliessend entscheidet man sich, was mit dem Brief passieren soll. Soll er geöffnet und eingescannt werden? Soll er geschreddert oder recykliert oder an eine frei zu definierende (Heim-)Adresse zugestellt werden? Für all diese Aktionen wie auch für das Speichern der Scans fallen geringe Gebühren an.
Einmal gescannt, erscheint der vollständige Brief in der Inbox und kann als PDF lokal gespeichert werden. Selbstverständlich können die Dokumente auch online archiviert werden – jedoch fallen auch hierbei wieder Kosten an.
Nettes Feature für Leute wie mich ist die etwas teure iPhone-Applikation, welche einen ähnlichen Funktionsumfang wie das Webinterface bietet – so ist man dann richtig mobil.
Die schnelle Zustellung hat leider nicht geklappt, beide Briefe konnte ich nicht am nächsten Zustellungstag lesen – hier bestünde noch Verbesserungspotenzial – wenn die Briefpost schon in Konkurrenz zu eMail auftreten will muss bezüglich Schnelligkeit definitiv nachgebessert werden. Um meinen Workflow zu verbessern wäre es auch schön, wenn bereits bei der Erfassung eine Texterkennung gemacht würde und die Briefe so nach Stichworten durchsucht werden können – bei mir hat es nicht einmal mit der Adresse geklappt.
Alles in allem eine gute Idee mit leider aber wenig konkurrenzfähigen Preisen. Eine Privatperson, welche nicht sehr wichtig und ständig im Ausland ist, wird sich wohl zweimal überlegen, ob sich der Preis von 25 .- Setup-Gebühr, monatliche Kosten von 0.- bis 95.- (sobald man eine Monatsgebühr bezahlt ist die Erfassung von mindestens 100 Briefen inbegriffen), rund 2.- pro Scan, 5.- pro Zustellung lohnt. Auch der Preis von 25 Rappen pro Brief und Monat für die Aufbewahrung länger als 30 Tage sind meiner Ansicht nach happig, wenn man bedenkt, dass man andernorts bis zu 2 GB Online-Speicherplatz gratis erhält.
Wer demnächst in die Ferien fährt und den Service einmal testen möchte kann jetzt zur Swiss Post Box wechseln, sich registrieren und die Ferienumleitung testen.
Kunstwerk im Zeitalter des Internet

Den Veranstaltern der Diskussionsrunde «Kunstwerk im Zeitalter des Internet»,anlässlich der Eröffnung eines Museums für digitale Kunst, ist es gelungen, namhafte Persönlichkeiten zu gewinnen: Walter Benjamin, deutscher Philosoph und Literaturkritiker, Ophir Kutiel aka Kutiman, israelischer Musiker, Komponist und Mash-Up Künstler (THROU YOU), Medienpädagogin Dalila Cohen, Juristin Alya Chalid, der renommierte Kunstkritiker Max Niederberger und XY, Mitglied der Piraten-Partei diskutierten über Kunstformen im Zeitalter des Internet.
«Even the most perfect reproduction of a work of art,” Benjamin writes, “is lacking in one element: its presence in time and space, its unique existence at the place where it happens to be…The presence of the original is the prerequisite of the concept of authenticity»
Browsergame MyFreeFarm
Nach FarmVille drängt ein nächstes «Soziales Browsergame» auf den Markt-MyFreeFarm. Die Grafik ist recht gut gemacht – etwas kindlich für meinen Geschmack aber sonst ganz OK. Die ersten paar Schritte nach der Registrierung erhält man einen Begleiter in Form eines Schweins, welcher einem durch das Tutorial führt – wenn man entsprechende Levels erreicht hat, kehrt die Figur auch noch zurück um einem nebst Sääen, Einkaufen und Verkaufen auch die Hühnerpflege näher zu bringen (weiter bin ich leider noch nicht, aber man soll auch Kühe halten können, Häuser bauen etc). Grundsätzlich scheint es mir etwas bodenständiger als die bereits erwähnte Konkurrenz.
Könnte man das Spiel als Serious Game bezeichnen?
Die Tatsache, dass die Betreiber damit Geld verdienen wollen und das ganze etwas in die Länge ziehen – man kommt erst mit eer gewissen Erfahrung in den Genuss der erweiterten Features – macht es für mich nach einigen Runden Karotten und Getreide anpflanzen etwas eintönig – ich hätte gerne schneller Erfolg – und wird wohl der Grund sein, weshalb ich es nicht weiter pflegen werde. Leute, welche vielleicht etwas weniger anspruchsvoll sind, sich gerne um etwas virtuelles kümmern können jetzt zum Spiel wechseln.
L3T – Lehrbuchschreiben 2.0
Das von Martin Ebner und Sandra Schaffert ins Leben gerufene Projekt L3T geht in die nächste Runde. Unter bis jetzt 30 eingereichten Kapiteln ist auch unseres – «Technologieeinsatz in der Schule» – eingereicht und wartet auf Reviewer/innen. Wenn alles glatt läuft, soll das erste deutschsprachige Lehrbuch für Lernen mit Technologien im Frühjahr 2011 das Licht der Welt erblicken.
Master-Thesis

[von Cody Bralts]
Jetzt wo mein Medienprojekt 1 fertiggestellt ist und mit Medienprojekt 2 die Umsetzung wartet soll ich mir auch bereits Gedanken über das Thema der Master-Thesis machen … Ideen hätte ich ja viele, doch ein konkretes Thema ? Mir schwebt irgend etwas mit Social Software / Media, Informations- und Wissensmanagement, Kollaboration und so vor … falls jemand da draussen Ideen hat … nur her damit.
Innovative Led Lenser LED Taschenlampe
Ich hatte die Gelegenheit eine LED LENSER M7 zu testen – auf den ersten Blick eine ganz normale, einfach zu bedienende und schöne (Sie hat ja auch den RedDot-Award gewonnen!) Outdoor-Taschenlampe. Beim zweiten Hingucken, Auseinanderschrauben und Testen musste ich jedoch feststellen, dass ich mich geirrt habe – es ist keine «normale» Taschenlampe.
Das Gerät basiert auf der sogenannten Smart Light Technology und bietet 8 verschiedene Lichtfunktionen – unter anderem Stroboskop, SOS und Boost. Die 3 unterschiedlichen Lichtprogramme richten sich an Normalos, welche einfach eine stylische Taschenlampe mit heller Leuchtkraft brauchen, an Outdoor-Nutzer, welche auch noch Signalisationsfunktionen (SOS, Morsen) nutzen und im Defense-Mode (Stroboskop) an Sicherheits- oder andere Leute (Nachtschwärmer), welche die Lampe zur Verteidigung einsetzen möchten.
Nebst der einfachen Ein-Knopf-Bedienung (mehrmaliges Drücken der Taste wechselt die Modi) verfügt die multifunktionale Taschenlampe auch über eine enorme Leuchtkraft. Bei meinen Tests in einer Gewitternacht (Stromausfall) war ich von der unglaublichen Lichtleistung begeistert. Ich konnte dank dem patentierten LED Linsensystem Advanced Focus System nicht nur meine Wohnung hell erleuchten, sondern auch mit einem gebündelten Lichtstrahl draussen problemlos mehrere Meter weit entfernte Gegenstände problemlos beleuchten. Ich bin gespannt, wie sich die Lampe im Einsatz als Foto-Nachtlicht verhält – meine Erwartungen sind aber hoch.
Zum normalen Betriebsmodus kommt einen Energiesparmodus in welchen die Lampe nach einer bestimmten Zeit schaltet, um die LED und die Batterie zu schonen. Sind die Batterien doch einmal zu Ende weist die Lampe durch regelmässiges Blinken (Low Battery Message System) bereits 5 Minuten vor dem Erlöschen darauf hin und es bleibt genügend Zeit die Batterien zu wechseln oder eine hellere Umgebung aufzusuchen. Selbstverständlich kann die Lampe sowohl mit handelsüblichen AAA Batterien als auch mit aufladbaren Akkus betrieben werden.
Der schön gestalteten Verpackung liegen eine kurze Bedienungsanleitung (Smart Card) so wie verschiedenes Zubehör (Clip, Schlaufe) bei. Informationen rund um das Produkt werden auf verschiedenen Kanälen wie Forum, twitter, facebook angeboten. Der vom Hersteller ausgeschriebene Wettbewerb für Lichtkunst hat bereits einige Leute inspiriert, in der Galerie Fotos einzustellen.

Die Lampe wird auch in den Versionen MT7 und in Kürze M7R angeboten. Erstere verfügt über eine Glasbruch-Endkappe und eine rutschfeste Oberfläche – also für echte Sicherheitsprofis. Das zukünftige Modell M7R wird zudem über ein neuartiges Akkuladesystem verfügen und ist so besonders umweltfreundlich.
MIGROS 2.0

Mein lieblings Grossverteiler hat (bereits vor einiger Zeit) das Portal migipedia.ch aufgeschaltet. Der Name setzt sich – wie der geneigte User schnell erkennen mag – aus MIG(ros) und (wik)IPEDIA zusammen. Kunden haben so die Möglichkeit, Produkte zu erfassen (sogar einen Webcam-Strichcodescanner gibt es) zu bewerten und zu kommentieren. Käufer können nun ähnlich wie bei «Rezensionen» von Produkten lesen und mit Migros in Kontakt treten …
Ich bin gespannt, wie sich dieses vielversprechende Social Software-Experiment des Branchenprimus weiterentwickelt.
Wecker-Test

Computer nehmen mein Leben immer mehr in Beschlag … das Handy ist jetzt ein Computer (iPhone), das Auto besteht bald mehr aus Elektronik als aus Blech, ToDo-Listen schreibe ich schon lange elektronisch, Briefe nur noch ganz selten und jetzt habe ich mir auch noch in den Kopf gesetzt meine Schlafphasen respektive den Aufwachprozess zu optimieren. Dazu konnte ich zwei Geräte testen. Einerseits den aXbo Duo Schlafphasenwecker für 2 Personen und das Wake-up Light mit iPhone Dockingstation von Philips.
Ersterer basiert auf den individuellen Schlafzyklen jedes Nutzers. Während der Nacht durchlaufen wir unterschiedliche Phasen des Tiefschlafs, Leichtschlafs und REM-Phasen. Der aXbo Schlafphasenwecker misst mit Hilfe eines ums Handgelenk geschnallten Sensors die Bewegungen des Schlafenden und versucht so die unterschiedlichen Phasen zu identifizieren und just in den Übergängen zu wecken. Da sich die Schlafphasen nicht wirklich nach der Weckzeit richten hatte dies zur Folge, dass ich des öfteren bereits 15 – 30 Minuten vor meiner eigentlichen Weckzeit geweckt wurde. Das soll so sein, denn der Wecker will ja nicht, dass wir wieder für 90 – 120 Minuten in Tiefschlaf fallen und aus unseren Träumen gerissen werden.
Das zweite Modell will gar nicht herausfinden, wann der richtige Weckzeitpunkt ist sondern beschränkt sich auf eine möglichst angenehme Weckart. Schon Minuten vor der Weckzeit beginnt die Lampe einen Sonnenaufgang zu simulieren. Durch das Licht soll der hormonell gesteuerte Tag-Nacht-Rythmus beeinflusst und das Aufstehen somit erleichtert werden.
Beide Geräte haben unterschiedliche Weck-Klänge zur Verfügung – so kann man sich mit Grillengezirpe, Vogelgezwitscher oder shpährischen Klängen wecken lassen. Das Wake-up Light verfügt ausserdem über einen Radio und ein optionales iPhone-Dock, so dass man sich auch mit Radio oder Lieblingsmusik wecken lassen kann. Für Leute, welche in der Nacht jeglichen Strom aus ihrem Schlafzimmer verbannen (Netzfreischaltung) bietet der aXbo einen Akkubetrieb von bis zu 10 Stunden.
Die Bedienung beider Geräte ist recht einfach (mehr oder weniger eine Ein-Tasten-Bedienung), der aXbo-Wecker bietet ausserdem die Möglichkeit die aufgezeichneten Daten am Computer auszuwerten. Dazu lädt man von der Webseite des Herstellers eine Software und verbindet den Wecker per USB mit dem Rechner.
Designtechnisch steht das Wake-up Light dem Gewinner des reddot Awards in nichts nach. Beide Wecker sind auf dem Nachttisch schön anzusehen.
Ich kann bereits jetzt verraten, ein Gerät steht bei mir nun dauerhaft auf dem Nachttisch. Für den Entscheid für das Wake-up Light von Philips gab es unterschiedliche Gründe. Der Fremdkörper «Frottée-Armband» war mir im Schlaf egal, doch wurde ich das Gefühl nicht los, dass der Schlafphasenwecker jedesmal wenn meine Frau eine Dreiviertelstunde vor mir das Bett verlassen – und sich gezwungenermassen bewegt hat – «Angst gekriegte» und mich bei der nächsten Gelegenheit geweckt hat – was des öfteren mal ausserhalb der 15 – 30 Minuten war. Auch das Ausrüsten der Frau mit dem zweiten Sensor brachte da keine Änderung. Da bei mir eh schon lange eine Nachttischlampe zum Lesen fällig war, ich das Aufstehen mit Sonnenaufgang schätze und gleichzeitig noch mein iPhone laden kann fiel die Entscheidung nicht mehr schwer.
Ob ich mit dem einen oder andern besser, einfacher, leichter, erholter aufgestanden bin kann ich nicht wirklich beurteilen … irgendwie hängt das bei mir sehr von der Tagesform ab.
Lernaufgabe Softwareproduktion

Leider konnte ich am abschliessenden Gruppentreffen nicht teilnehmen, umso neugieriger war ich auf das Ergebnis meiner Mitstudierenden. Gleich vorneweg, ich bin beeindruckt … die Lösung, für welche sich unsere Gruppe entschieden hat finde ich sehr gut.
Es war schön, wenn auch wahrscheinlich nicht wirklich praxisnah, dass Geld im «Überfluss» zur Verfügung stand und wir unseren Fantasien freien Lauf lassen konnten. Sehr toll finde ich die Idee, dass die Inhalte den Mitarbeitenden zur Verfügung stehen, und auf persönlichen mobilen Geräten abgespielt werden können.
Es gibt zwei kleine Kritikpunkte, die aber eher als Fragen aus meiner Sicht darstellen, als Kritik am Szenario. Erstens frage ich mich, weshalb den Mitarbeitenden PDAs und warum nur zwei zur Verfügung gestellt werden. Wenn ich pro Filiale Lern- und Arbeitsstationen vorsehen würde, wären das wahrscheinlich «richtige» Computer mit einem grossen Bildschirm und einer Tastatur. Wenn ich auf PDAs setzen würde (was ja heute mit iPhone und iPad und den Konkurrenzprodukten immer interessanter wird), wäre ich bestrebt jedem Mitarbeitenden möglichst ein persönliches Gerät zur Verfügung zu stellen.
Zweitens habe ich mir die Frage gestellt, ob es motivierend ist, mit einem Negativ-Beispiel zu starten, wird den Lernenden dadurch nicht vermittelt, dass ihre Beratungen allgemein eher schlecht sind? Wir alle korrigieren und kritisieren ja gerne, von daher könnte es aber auch motivierend wirken, wenn man zu Beginn gleich mal Fehler suchen darf.






