Archive - Juni, 2009

Ford Knox im Internet

30 Juni 2009 by Marc, View Comments

[Trigami-Review]

DataInherit | Home

Als «digitaler Mensch» produziere und besitze ich sehr viele digitale Dokumente. Ein Verlust meiner Rechner oder auch nur der Verlust der darauf gespeicherten Daten, würde unzählige Wochen Arbeit und die Hälfte meiner Identität (Fotos, Bankdaten etc.) vernichten. Aus diesem Grund bieten Firmen wie DataInherit ein Fort Knox im Internet, um digitale Dokumente und Informationen aller Art (Passwörter, Finanz- und Gesundheitsdaten, Verträge, Versicherungspolicen, Diplome, Fotos) zu speichern.
Im Falle eines Falles können die Daten im Internet Datensafe auch an zuvor festgelegte Personen vererbt werden. Dies können Verwandte, Freunde oder Partner sein, welche anhand der zugeordneten Passworte und Berechtigungen über die entsprechenden Informationen verfügen können. Ist das das Testament der Zukunft? Ohne weitere Formalitäten und ohne Anwalt?

Alle Daten werden gut geschützt und verschlüsselt aufbewahrt (bereits im Arbeitsspeicher) und bei Bedarf kann sogar eine SMS-Authentifizierung mit dem Senden eines zusätzlichen Codes aufs eigenen Mobiltelefon genutzt werden, um höchst mögliche Sicherheit zu erlangen. Natürlich kann auf das Webinterface von jedem Computer aus zugegriffen werden.

DataInherit nennt folgende 7 Gründe ihre Dienstleistung in Anspruch zu nehmen:

1. Nie mehr wichtige Daten verlieren – Überlassen Sie Datainherit den Schutz und die Bewahrung Ihrer wichtigen Daten. Sie haben besseres zu tun.

2. Weitergeben in die Zukunft – Geben Sie weiter, was anderen hilft und bestimmt ist, wenn Ihnen etwas geschehen sollte. Ihrer Familie, Ihren Partnern und Freunden.

3. Für ihre Familie sorgen – Im Fall der Fälle haben Sie für Ihre Familie vorgeplant. Alles wird von DataInherit genauso ausgeführt.

4. Geldwerte schützen – Der Zugang zu Online-Kontos und Guthaben ist geldwert, weil Sie diese Passworte niemals verlieren oder preisgeben dürfen.

5. Ihre Arbeit und Ihr Schaffen bewahren – Schützen und bewahren Sie Ihre Arbeit und geistiges Eigentum. Und arbeiten Sie immer und überall damit, wenn sie es wünschen!

6. Ihre Daten gehen niemanden etwas an – Ihre wichtige Daten sind bei DataInherit auf der Bank, in der Schweiz. Das ist oft sicherer und vertraulicher als eine eigene Aufbewahrung.

7. Das Leben ist grösser – Unsere Lebensumstände können jeden Tag ändern, auch höhere Gewalt oder Tod gehören dazu. Mit DataInherit haben Sie vorgesorgt. Einfach beruhigend.

Sollte das Passwort wider erwarten einmal verloren gehen, besteht die Möglichkeit, mittels eines Wiederherstellungs-Codes auf die verschlüsselten Daten zuzugreifen, sie sind also trotz den beschriebenen Sicherheitsmassnahmen nicht verloren!
Dank DataInherit habe ich die Möglichkeit, diese Dienstleistung im nächsten Jahr etwas detaillierter auszutesten und ich freue mich darauf. Ein erster kurzer Blick auf das aufgeräumte und benutzerfreundliche Webinterface lässt gutes hoffen. Jetzt muss nur noch alles andere so gut funktionieren und ich bin zufrieden. Sollte jemand meiner Leser diese schweizer Qualitätsdienstleistung testen wollen, sei ihm der Testaccount empfohlen.

moodle

30 Juni 2009 by Marc, View Comments

moodle

Mein Arbeitgeber setzt auf moodle als neue eLearning-Plattform. Das heisst für mich den Sommer durch einarbeiten sowohl auf technischer als auch auf didaktischer Ebene. Dazu bin ich auf der Suche nach Vorschlägen zu Tutorials und Büchern aber auch zu Anleitungen, Demo-Kursen und Moodle – Modulen. Auf dieser Suche bin ich erst gerade auf das Modul Google Apps for moodle gestossen.
Jedenfalls habe ich mir bereits die neuste moodle Version (2.0 geht nicht auf meinem Server) installiert und werde demnächst mal ein bisschen testen.

Lubex Anti-Age

30 Juni 2009 by Marc, View Comments

[Trigami-Review]
Facebook | Lubex anti-ages Fotos - Karina Berger (Ex-Miss Schweiz, Botschafterin - Lubex anti-age®)

Ewiges Alter, jugendliche Gesichtszüge, nebst den technologischen Fortschritten zählen viele auf die medizinischen Fortschritte um ihr Aussehen zu bewahren. Für jene, welche kosmetische Operationen ausschliessen hat Lubex nun die Linie Lubex anti-age vorgestellt. Diese besteht aus den folgenden Produkten, welche meine Mutter dankenswerter Weise für mich getestet hat:

  • Lubex anti-age® day lässt Gesicht, Hals und Décolleté in jugendlicher Frische erstrahlen.
  • Lubex anti-age® day mit UV-Schutz vor UV-bedingter Hautalterung enthält Lubex anti-age® day mit UV-Schutz zusätzlich mineralische Filter (keine chemischen Filter) die einen UVA- und UVB-Basisschutz mit LSF 10 bieten.
  • Lubex anti-age UV A B plus ist ein 100 % mineralischer Lichtschutz-Filter mit SPF 30 für den Alltag.
  • Lubex anti-age® nightregeneriert die Haut von Gesicht, Hals und Décolleté und erhält sie jugendlich frisch.
  • Lubex anti-age® cleansing milk reinigt das Gesicht und die Augenpartien extra-mild und entfernt auch Make-up schonend.
  • Lubex anti-age® tonic (ohne Alkohol) erfrischt und stimuliert das Gesicht und die Augenpartien extra-mild, versorgt die Haut mit antioxidativen sowie hautstraffenden Wirkstoffen und macht die Haut geschmeidig.

Angetan haben es meiner Mutter vor allem die Produkte Lubex anti-age® tonic, welches angeblich sehr erfrischend sei und eine wohltuende Kühlung hervorrufe – trotz (oder gerade wegen) des fehlenden Alkohols, was für Leute mit empfindlicher Haut wichtig ist, und Lubex anti-age® day mit UV-Schutz, welches gut einzieht und entsprechend schützt.

Lubex anti-age setzt trotz der eigentlich eher älteren Klientel auf neue Werbekanähle, so wurde eine extra Facebook-Seite für die Produkte erstellt, auf welcher man weitere Infos und den Link zum Bestellformular findet. Mit diesem kann man sich direkt mit Müsterchen eindecken. Wünscht man eine persönliche Beratung – das soll bei älteren Semestern beliebt sein – wählt man die direkte Beratung an den Beratungstagen in verschiedenen Apotheken.

Karina Berger, die Missschweiz von 1988, amtet als Botschafterin und war von Anfang an in die Konzeption und Entwicklung dieser Produkte involviert. Sie liess ihre Erfahrungen als Mutter und aktive Geschäftsfrau einfliessen und trägt ihre positiven Eindrücke in die Öffentlichkeit. In der Romandie übernimmt Maria Mettral diese Funktion.

Wenn man sich diese Damen ansieht könnte man direkt in Versuchung geraten, diese Produkte an sich selber zu testen. Da stellt sich bei mir die Frage, wo denn die Pflegelinie für die Männer bleibt ?!

Update: Meine Mutter schwärmt von den Produkten … angenehm, gutes Gefühl, hochwertigen Eindruck … sind Begriffe, welche sie braucht wenn sie mir am Telefon davon erzählt!

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Trigami, Werbung oder Information?

23 Juni 2009 by Marc, View Comments

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Schon seit längerem habe ich mich bei Trigami angemeldet und schreibe Reviews zu bestimmten Produkten. Ich sehe es eigentlich als Experiment an und habe bisher nur Angebote angenommen, welche von mir aus gesehen auch in dieses Blog passen. Zwar ist die Werbung als Trigami-Review gekennzeichnet, Trigami schreibt das so vor, ist aber wie ein Blogbeitrag formuliert. Nun da ich mit dem «Experiment» endlich so ein klein wenig Geld zu verdienen beginne, plagt mich das «schlechte Gewissen»und ich frage mich, ob dies meine Leser und Leserinnen stört?

LeShop – Einkaufen übers Internet

20 Juni 2009 by Marc, View Comments

[Trigami-Review]

leshop_migros
Eigentlich komisch, ich mache fast alles übers Internet, fernsehen, lernen, kommunizieren, Musik hören, einkaufen, doch meine Lebensmittel habe ich bisher immer noch «analog» und altmodisch mit Taschen im entsprechenden Kaufhaus gekauft. Nun bin ich wieder auf LeShop.ch aufmerksam geworden. Neu bietet der Online-Einkaufsladen von Migros über 350 Migros-Tiefkühlprodukte und Markenprodukte zum selben Preis wie im Supermarkt an.
Es ist ganz einfach. Auf LeShop.ch wählt man die Kategorie LeShop.ch Tiefgekühltes und bestellt, nach den eigenen Vorlieben. Geliefert werden die Produkte ein speziell dafür bestimmten Kühlboxen mit dem Rest der Bestellung zu den üblichen Lieferzeiten. Die Kühlboxen wurden speziell für diesen Zweck entwickelt und werden mittels Trockeneis auf -15 ° C gekühlt. So ist es möglich Tiefgefrorenes ohne Energie verschleudernde Tiefkühl-Lkws zu transportieren.
Ist man nicht zu Hause, deponiert der Lieferant die Kühlbox mit einer Kiste Trockeneis (-78° C!) vor der Tür – dabei wird ein Depot von CHF 30.- pro Bestellung fällig – und die Produkte können später umgeräumt und die Box dem Kurrier bei der nächsten Lieferung wieder mitgegeben werden. So ist eine Einhaltung der Kühlkette garantiert. Ist man zu Hause, können die Produkte sofort in den eigenen Kühler umgeräumt werden und es fällt kein Depot an.
Für die Tiefkühlprodukte gibt es keinen Mindestbestellwert. Die Lieferkosten berechnen sich anhand des Füllgrades der Boxen – je voller die Lieferbox, desto niedriger werden die Lieferkosten, welche Stufenweise von 10.- bis auf 5.- sinken. Ab einem Füllgrad von 70 % liefert die Migros sogar ohne Zusatzkosten.

Das Angebot von LeShop.ch wurde seit meinem ersten Kontakt enorm ausgebaut und auch die Preise scheinen insgesamt nicht mehr viel über den Supermarkt-Preisen zu liegen. Wenn da nicht die Gesundheit wäre, welche verlangt, dass man sich ab und zu bewegt und soziale Kontakte auch ausserhalb von Facebook & Co pflegt wäre dies wohl eine Option. Aber vielleicht wäre es ja mal ein Versuch wert, z.B. aus den Ferien den Kühlschrank auffüllen zu lassen, so hätte man bei der Rückkehr eine Kiste mit leckeren Dingen vor der Tür.
Ein kleiner Kritikpunkt betrifft das Trockeneis: Eine Kiste mit rund -80° C kaltem Trockeneis kann bei unsachgemässer Handhabung zu Erfrierungen führen, da sind Sicherheitshinweise wie «sollte nicht in die Hände von Kindern gelangen», «nur mit Hanschuhen anfassen» oder «nicht in verschlossenen Gefässen aufbewahren» das Mindeste.

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iPhone Gewinnspiel

10 Juni 2009 by Marc, View Comments

Sevenmac - Magazin, Mac Community und Mac Forum für Apple Fans

Das Apple Magazin sevenmac veranstaltet ein Gewinnspiel zum aktuellen Start des neuen iPhone 3G S. Dazu muss ich nur diese drei Links in einem Blogposting erwähnen und schon nehme ich daran teil. Um meine Chancen zu erhöhen werde ich noch twittern und dann hoffen und beten … (dass nicht mehr dasselbe passiert wie auch schon (Anm. d. Red. Suche nach Gewinnspiel).

Danke den Betreibern einer coolen Mac Community für diese Chance, denn bei der letzten Einführung in der Schweiz wars ja ein riesen Desaster …

Ordnung schaffen

10 Juni 2009 by Marc, View Comments

Things for iPhone and iPod touch | Cultured Code

Via twitter bin ich auf folgende Aktion des Devblogger Blogs gestossen. Diese Verlosen unter allen Kommentierenden und Trackbackenden 2 Lizenzen der schön gemachten Applikation «Things» von CulturedCode. Es geht mir aber nicht unbedingt um die Schönheit – auch wenn ein schönes und übersichtliches UI und gute Bedienbarkeit den Kaufanreiz (zumindest für mich) erhöhen. Schon seit längerem ewig versuche meinen Tasks mit verschiedensten Systemen gerecht zu werden schaffe ich es nicht wirklich. Einerseits verkleben unzählige Post-it-Zettelchen in allen Farben meinen Bildschirm, so dass ich schon fast nichts mehr sehe. Andererseits führe ich für jedes Arbeitsfeld noch eine Todoliste auf Papier und immer wieder versuche ich mit technischen Mitteln wie Remember The Milk, iCal etc. meine Aufgaben zu verwalten – mit mässigem Erfolg und viel Mühe. Da Things nach dem GTD Modell arbeitet und ich schon lange ein Buch zu diesem Thema auf meinem Nachttisch liegen habe, muss ich diese Applikation einfach gewinnen!

Comenius’ Didaktikverständnis heute

6 Juni 2009 by Marc, View Comments

comenius

Folgende Zitate von Johann Amos Comenius aus der «Didactica Magna – Grosse Didaktik» wurden von mir im Hinblick auf die heutigen Erwartungen an die (Medien)Didaktik kommentiert.

Didaktik ist die vollständige Kunst, alle Menschen alles zu lehren

Da muss ich schon das erste Mal intervenieren. Kann es sinnvoll sein, alle alles zu lehren? Muss eine Supermarkt-Angestellte Rohre verlegen können? Muss ein Arzt seine Steuererklärung und ein Gärtner seinen eigenen Blinddarm operieren können? Alle alles zu lehren erachte ich in der heutigen Welt der Spezialisierung als wenig sinnvoll. Meinte er jedoch die Zugänglichkeit von Wissen – jede und jeder soll Zugang zu allem Wissen haben – so sind wir mit neuen Kommunikationstechnologien einen grossen Schritt seinen Bestrebungen gefolgt. Es finden sich Archive und Nachschlagewerke im Internet, welche z.T. mächtiger und besser gepflegt sind als ihrer analoge Konkurrenz. Wir können uns zu Wissens- und Interessensgemeinschaften zusammenschliessen, besser als bisher. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass alle alles wissen können und sollen. Im Unterricht ist mit computer-/ mediengestützten Sequenzen eine gute Möglichkeit zur Binnendifferenzierung gegeben.

Didaktik [...] ist die sichere und vorzügliche Art und Weise, in allen Gemeinden, Städten und Dörfern eines jeden christlichen Landes Schulen zu errichten, in denen die gesamte Jugend beiderlei Geschlechts ohne jede Ausnahme rasch, angenehm und gründlich in den Wissenschaften gebildet, zu guten Sitten geführt, mit Frömmigkeit erfüllt und auf diese Weise in den Jugendjahren zu allem, was für dieses und das künftige Leben nötig ist, angeleitet werden kann.”

Online-Kommunikationsformen bieten, wie bereits erwähnt, vielfältige Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren und verschiedene (Wissens-)Quellen anzuzapfen. So haben alle viele Menschen unabhängig ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihrem sozialen Stand, die Möglichkeit von diesen Informationen zu profitieren. Mit dem OLPC Projekt wird diese Idee, dass alle Menschen Zugang zu Wissen (in dem Fall dem Wissen über und aus dem Internet) haben sollen weiterverfolgt.
Aus meinen eigenen Erfahrungen stelle ich fest, dass Lernende (im Moment noch) durch den Einsatz neuer Medien im Unterricht meist leichter zu motivieren sind.
Im Zusammenhang mit Medien und Computern fällt immer wieder das Stichwort «lifelong Learning» (lebenslanges Lernen), welches ebenfalls von Comenius bereits gefordert wurde und meiner Ansicht nach mit der ständigen und immer schnelleren Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten unumgänglich ist.

[...] worin von allem, wozu wir raten die Grundlage in der Natur der Sache selbst gezeigt; die Warheit durch Vergleichsbeispiele aus den mechanischen Künsten dargetan, die Reihenfolge nach Jahren, Monaten, Tagen und Stunden festgelegt und schliesslich der Weg gewiesen wird, auf dem sich alles leicht und mit Sicherheit erreichen lässt.

Erstes und letztes Ziel unserer Didaktik soll es sein, die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden, bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen.

Im Zusammenhang mit eLearning werden immer wieder konstruktivistische Lerntheorien zugrunde gelegt, in welchen die Lernenden aktiv handeln und die Lehrenden eher als Coach den Lernprozess unterstützen. Die Annahme, mit eLearning den Aufwand für die Lehrenden zu reduzieren kann hier aber keinesfalls bestätigt werden. Allenfalls ist der Aufwand während den Lernphasen geringer (bei optimaler Betreuung der Lernenden aber wohl eher nicht), keinesfalls aber der Aufwand für Konzeption und Aufbereitung der Inhalte im Vorfeld.

Didaktik in 3 Sätzen?

Die (Allgemeine) Didaktik gilt als wissenschaftliche Disziplin, welche das Feld des Lehrens und des Lernens und deren Theorie erforscht. Sie befasst sich mit allen für den Unterricht und das Unterrichten bedeutenden Faktoren sowohl in theoretischen als auch in praktischen Fragen. Dies geschieht mit allen zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Mitteln (auch unter Verwendung “benachbarter” Wissenschaften).

Mittagsmenü mit Web 2.0

6 Juni 2009 by Marc, View Comments

[Trigami-Review]

menu2

Wo gehen wir heute essen? In die Mensa, ins Restaurant gegenüber, zum Inder … solche Fragen stellen sich wohl den meisten Leuten ab und zu. Beim gewählten Restaurant angekommen bemerkt man dann, dass heute Fisch mit Spinat auf dem Menüplan steht. Da man heute nicht Lust auf Fisch hat und Spinat nicht ausstehen kann, muss man sich noch einmal neu orientieren und unter Umständen noch eine Viertelstunde der Mittagspause für den Umweg investieren.
Eine neue Webapplikation soll dieses Problem nun lösen – menu2. Täglich werden die aktuellen Mittagsmenüs aus der ganzen Schweiz angezeigt. Der User hat verschiedene Möglichkeiten sich zu informieren. Zum Beispiel kann er auf einer Karte die Region bestimmen, aus welcher er die Menüs angezeigt erhalten möchte oder er kann regionale Newsletter mit aktuellen Menüs abonnieren. Für Reisende steht eine Tagwolke bereit, wo nach Ortschaften gesucht werden kann … vielleicht gibts ja im Nachbardorf was Besserers.

So einfach funktionierts für den Kunden:

  1. Kartenausschnitt wählen
  2. eMail angeben
  3. und schon wirst du jeweils über die aktuellen Menüs benachrichtigt.

Und so einfach funktionierts für den Restaurantbesitzer:

  1. Registieren
  2. Menüs erfassen
  3. Kunden gewinnen

Wirte können ihre Menüs erfassen, worauf diese als Menületter an die Gäste verschickt werden. Zudem bietet sich ihnen die Möglichkeit, Menüpläne in verschiedenen Formen bereitzustellen: So können sie zum Beispiel als PDF exportiert und anschliessend ausgedruckt werden oder XML- respektive RSS-Daten können auf einer Restaurantwebseite eingebunden werden. Für (kleinere) Restaurants ohne Webseite bietet menu2 eine eigene Webseite wo weitere Informationen wie Standort, Öffnungszeiten und anderes Publiziert werden können.

Das schöne an dieser Dienstleistung, sie ist sowohl für die Konsumenten als auch für die Restaurantbetreiber kostenlos. Wie immer ist es ein bisschen grosstadtlastig, Basel, Zürich, Zug, Bern haben bereits eine recht hohe Dichte. In meinem Einzugsgebiet jedoch fehlt noch etwas die Vielfalt, ich würde es sehr begrüssen, wenn wirklich alle Restaurants und nicht nur Coop und Solheure von diesem Service profitieren würden und ich so jeweils eine Entscheidungsgrundlage zugeschickt erhalte – wer weiss, vielleicht wird ja gerade heute in einem Restaurant mein Lieblingsmenü serviert. Ein weiterer Knackpunkt ist die im Moment noch nicht existierende Handy-Applikation – diese soll aber noch folgen. So könnte man auch von unterwegs die Menüpläne der Stammlokale abrufen.

Papierstapel

1 Juni 2009 by Marc, View Comments

papierstapel

Schon zum zweiten Mal habe ich nun meine als PDF vorliegenden Studienbriefe ausgedruckt und lese mich analog durch den Papierstapel. Irgendwie kommt es mir komisch vor – nicht nur wegen den (Regen-)Wäldern, welche dafür abgeholzt werden, auch sonst … ich bezeichne mich als Digital Native, befasse mich mit neuen Medien und studiere nun auch noch (mehrheitlich) via Computer … und Studienbriefe lese ich gedruckt auf Papier.
Andererseits habe ich sie so immer dabei, ich muss nicht einen eBook-Reader ein iPhone oder einen Tablet-PC (mit geladenem Akku) dabei haben, ich kann mit Bleistift, Kugelschreiber, Leuchtstiften reinschreiben und anstreichen, egal wo ich bin. Aber auch die digitale Variante hat ihre Vorzüge: reinschreiben und markieren könnte ich trotzdem (können das eBook-Reader?), dabei haben liegt an mir, dafür hätte ich die Vorteile, dass ich die bearbeiteten Dokumente durchsuchen kann, dass ich Ausschnitte per Copy&Paste weiterverwenden kann, dass ich Links direkt anklicken kann und schlussendlich könnte ich die Dokumente digital ablegen, mit Tags versehen und könnte sie auch später durchsuchen. Vor der analogen Variante graut mir irgendwie … stapelweise Papier, welches in Ordnern abgelegt ist, vor sich hin staubt und nur schlecht «wiederverwendet» werden kann.

Irgendwie habe ich meinen digitalen Studien-Workflow noch nicht so ganz gefunden und es stellen sich mir verschiedenste Fragen:

  • Kann ich in PDFs auf einem eBook-Reader reinschreiben und anstreichen?
  • Können diese Markierungen und Anmerkungen auch wieder an einem Computer angeschaut und weiterbearbeitet werden?
  • Gibt es diese Möglichkeiten auch auf einem iPhone?
  • Lässt das kleine iPhone-Display überhaupt ein vernünftiges Arbeiten zu?
  • Gibt es ein gutes Programm, welches die von mir geschilderten Dinge auf einem Tablet-PC erledigt?
  • Gibt es dieses Programm evt. auch in einer Mac-, Linux- oder sogar als Onlineversion?