Applikationen gehen ins Netz

Nicht nur Google und Adobe schicken ihre Applikationen ins Internet, schnelle Internetverbindungen und neue Webtechnologien machen es möglich, Officeprogramme, Bildbearbeitung und gespeicherte Daten nicht mehr auf der eigenen Festplatte zu haben, sondern in der «Cloud». Die Liste ist noch recht dürftig, doch ich hoffe diese, in der nächsten Zeit erweitern zu können, gerne nehme ich auch Vorschläge zu weiteren Kategorien und Applikationen entgegen.
Textverarbeitung
http://www.docs.google.com
Tabellenkalkulation
http://www.docs.google.com
http://www.editgrid.com
Präsentationen
http://docs.google.com – Präsentation
http://280slides.com – Präsentation
http://www.skrbl.com – Whiteboard
http://www.handystar.ch – Comic erstellen
Bildbearbeitung
http://demo.neximage.com
http://www.picnik.com
http://pixenate.com
http://www.splashup.com – Pixelbasiert
http://pixlr.com – Pixelbasiert
http://aviary.com – Pixelbasiert, Vektorbasiert, Patterngenerator
Webseiten erstellen
http://www.weebly.com/
http://de.jimdo.com/
Linkverwaltung
http://www.mister-wong.de
http://www.bontoura.de
http://www.delicious.com
Wissensmanagement
http://www.mindmeister.com – Mindmapping
http://www.editgrid.com – Mindmapping
http://www.lerntagebuch.ch – Tagebuch/Blog
http://www.lernkasten.de – Karteikarten
http://www.cobocards.com – Karteikarten
http://www.ediscio.de – Karteikarten
http://scholarz.net
Onlinespeicher
http://www.wua.la
http://www.getropbox.com
RSS-Reader
http://reader.google.com
Smartpen – der erste Test

Nun habe ich also den Pulse Smartpen von livescribe endlich geliefert erhalten. Wie versprochen werde ich an dieser Stelle über meine Erfahrungen berichten. Erstes Fazit: Alles da, schaut gut aus und funktioniert. Meine ersten Test mit Block und Stift haben keine Mängel zu Tage geführt. Meiner Einschätzung nach handelt es sich um ein hochwertiges Produkt, auch wenn ich an verschiedenen Stellen Klagen über die Funktion gelesen habe.
Der einzige Wehrmutstropfen – die Software liegt immer noch als schlecht funktionierende (z.B. muss die Applikation um neue Sequenzen vom Stift zu übertragen immer neu gestartet werden oder gibt bei einem Firmwareupdate keine grossartigen Rückmeldungen, was sie tut) in ihrem Funktionsumfang sehr eingeschränkte Betaversion vor. Diese soll aber in den nächsten Tagen erscheinen und den Mac-Usern einen ähnlichen Funktionsumfang bieten wie den Windows-Benutzern.
Für mich sehr wichtig sind:
- Export der Tonspur an iTunes – und eventuell wird irgendwann der Export aller Komponenten auf den iPod/iPhone ermöglicht
- Veröffentlichung als «Pencast» – einem interaktiven Flash-Movie – in der Community und auch auf anderen Plattformen
- Druck von eigenem Papier
Die Suchfunktion ist bereits erstaunlich gut (oprimiert werden kann aber immer), wenn es dann irgendwann – integriert oder als externe Lösung – die Möglichkeit gibt, das Geschriebene in ein Textdokument umzuwandeln, wäre das natürlich sensationell.
Ein Härtetest im Feldeinsatz und mit einer Version 1.x Software folgt …
Livescribe Pulse Smartpen

Schon während meiner gesamten Schul- und Studienzeit litt ich darunter, dass ich nicht ordentlich bin. Ständig musste ich Blätter sortieren – wenn ich sie überhaupt noch fand und eigentlich wusste ich manchmal auch nicht mehr ganz so genau warum ich was jetzt notiert habe.
Nun scheint sich das Blatt zu wenden … Nein, ich habe mir nicht vorgenommen, im nächsten Studium ordentlicher und aufmerksamer zu werden, es hat einen anderen Grund: Ich habe mir einen Pulse Smartpen von livescribe bestellt. Dieser zeichnet nebst den Notizen auch die Geräusche während des Schreibens auf (z.B. Vorlesungen, Sitzungen etc.). Via USB werden die Aufzeichnungen auf den Rechner übertragen und miteinander verknüpft. Das hat zur Folge, dass ich am Bildschirm meine Notizen sehe und per Klick die Audioaufzeichnung abspielen kann, welche zum Zeitpunkt des Schreibens aufgenommen wurde.
Der dritte Teil des Produktes ist eine Community, welche es erlaubt die Aufzeichnungen ins Netz zu exportieren und dort einzelnen Personen oder der Allgemeinheit – ebenfalls interaktiv – zugänglich zu machen.
Sobald ich den Stift getestet habe ( im “Labor” und in “freier Wildbahn”) werde ich an dieser Stelle über meine Erfahrungen berichten.
Eine Frage, die sich mir noch stellt ist eine rechtliche. Ist es mir erlaubt, Ton-Aufzeichnungen (natürlich für den Eigengebrauch) von Vorlesungen zu machen?
Do you Poken?
Meine Freundesliste von Facebook wächst von Tag zu Tag, Weltwoche und Tagesanzeiger schreiben immer öfter über Social Networks und Facebook, Xing, Netlog und Konsorten sind in aller Munde. Nun hatte eine findige Firma aus der Schweiz eine Idee …
Sie entwickelt süsse Tierchen, welche am Schlüsselbund mitgetragen werden.
Die Idee hinter Poken ist recht einfach: Man kauft sich ein solches Wesen in einer Verkaufsstelle (Manor, metro boutique, BIG, Dolmetsch). Danach steckt man die Hand in den USB-Anschluss eines Rechners und erstellt auf der Webseite sein Profil – sprich man sagt aus welchen Social Networks welche Informationen ausgetauscht werden sollen und ergänzt das Profil mit weiteren Angaben.
Nun macht man sich auf den Weg Freunde – natürlich möglichst mit Poken – zu treffen. Will man jetzt mit jemandem Freundschaft schliessen – also die “virtuelle Visitenkarte” austauschen, so drückt man die zwei Poken mit den Händen gegeneinander – High 5 – und diese signalisieren per LED ob sie Freundschaft geschlossen – sprich Infos ausgetauscht haben oder nicht. Am heimischen PC steckt man die Hand des Poken in den USB-Anschluss und kann nun im Webinterface die neu gewonnenen Freunde organisieren. Das lästige Austauschen und Organisieren von Visitenkarten entfällt so komplett und ich kan mein virtuelles Poesiealbum auch zur Kontaktverwaltung nutzen.

Die Meinungen in der Blogosphäre gehen auseinander, die einen finden es lustig, andere eher weniger, da das iPhone die selbe “Arbeit” ebenfalls erledigt.
Ich finde diese Art von Verbindung der virtuellen und reellen Welt eine lustige Idee, und wer weiss, vielleicht werden unsere Schüler schon bald alle mit einem Poken am Schlüsselbund herumrennen und gegenseitig durch ein high 5 (oder eben 4) der Schlüsselbundkreaturen Kontaktinformationen austauschen (Dass schon bald alle ein iPhone – oder ein gleichwertiges Gerät besitzen, wage ich im Moment zu bezweifeln). In Holland ist das wohl bereits der Fall; dem Hersteller zufolge werden in Holland bereits mehrere hundert Pokens pro Tag verkauft! Wer gerne eins hätte und mit mir Kontaktdaten austauschen möchte, soll sich melden.


