Social Network für Lehrpersonen

Die Idee geistert mir schon lange im Kopf herum und da dieses Blog mehr und mehr zu meinem Notizkasten wird (gerne hätte ich ein “Ablagegefäss”, welches immer zur Hand ist … Zeitungsartikel, Links, gute Ideen etc. würden automatisch gespeichert und könnten zu gegebener Zeit abgearbeitet werden …
Was mir vorschwebt wäre ein Social Network für Lehrpersonen … schliesslich gibt es das ja auch für “richtige” Berufsleute.
Die Lehrpersonen könnten da Unterrichtsmaterial, Erfahrungen, Videos (Unterrichtssequenzen), Tipps, und alles mögliche tauschen und bewerten … wobei … irgendwie gibt es ja Facebook … und doch.
Die Idee kam mir, weil ich einen “Praxisbegleitungskurs für Junglehrpersonen” besuchen soll, welcher an einem für mich (und andere) ungünstigen Ort zu ungünstigen Zeiten stattfindet. Könnte ich asynchron – dann wann ich will – teilnehmen … ich glaube ich würde es sogar tun!
Update: In Diskussionen mit verschiedenen Leuten stellt sich immer wieder die Frage, soll del.icio.us auch für die Schule genutzt werden oder soll ein eigener Socialbookmarking-Dienst für Lehrpersonen und Schüler ins leben gerufen werden? Soll man Digg, YouTube, und andere bekannte Plattformen im Unterricht einsetzen oder macht es Sinn, eigene Plattformen für das schulische Umfeld zu entwickeln, welche den selben Zweck erfüllen?
Ich selber tendiere eher in die Richtung, dass man die bestehenden Dienste auch in der Schule nutzen sollte … , auch wenn sie von vielen Schul-Systemadministratoren oder Contentfiltern geblockt werden und die Chance besteht einmal eine Seite aufzurufen, die halt nicht unbedingt schülergerecht ist.
- Versucht man im Unterricht ständig möglichst lebensnahe Situationen zu generieren
- Steigt meiner Meinung nach die Akzeptanz eines Tools eher und die Schüler / Lehrpersonen verwenden es eher, wenn man auch in der Freizeit damit arbeiten kann …
Born Digital – meine (digitale) Identitätskrise

Ich leide an einer virtuellen Identitätskrise! Nein, mein Facebook-Account wurde nicht gelöscht und auch mein eBanking-Konto widersteht jeder Pishingattacke. Der Grund dafür ist ein Buch, welches mir Sibylle für in unsere Bibliothek vorgeschlagen hat und der Podcast , welchen ich am selben Tag gehört habe, in welchem einer der Autoren- Urs Gasser – bei Digitalk zu Gast war.
Nun, das Buch ist noch nicht hier … und doch frage ich mich ständig, bin ich nun ein «Digital Native» – da nach 1980 geboren – oder eben doch eher ein «Digital Immigrant» wie hier beschrieben?
Ich blogge, ich lese eMails am Bildschirm (ja, es gibt auch Leute die drucken sich die aus!), ich nutze Social Networks, eBanking, … aber da gibt es trotzdem einige Dinge, welche mich stutzen lassen … zum Beispiel nutze ich das Handy nur zum telefonieren (ok, ab und zu eine SMS), ich liebe Bücher und lese auch darin …
Eine Woche ohne TV

Von Kapitel 1 im Medienkompass inspiriert haben meine Freundin und ich beschlossen, eine TV-freie Woche durchzuführen. Das bedeutet: Von heute Sonntag bis nächsten Samstag 24:00 gibt es keine Sekunde TV. Die Serien werden vom HD-Recorder brav aufgezeichnet um nach der enthaltsamen Woche trotzdem up-todate zu sein. Was ich mir davon erhoffe? Ein bisschen mehr Zeit für Literatur und meine Freundin, da der fehlende TV-Konsum nicht mit computergestützten Tätigkeiten oder gar Internetfernsehen kompensiert werden darf.
Wenns mir gefällt ziehe ich auch eine Handy-, Facebook-, …. und irgendwann einmal evt. sogar eine internet- oder gar computerfreie Woche in Betracht.
Nicht nur Kinder sind in sozialen Netzwerken aktiv

Im neusten Beobachter bin ich per Zufall auf einen den Artikel “So viele neue Freunde” gestossen, welcher sich mit Sozialen Netzwerken befasst. Für einmal sind es aber nicht die Kinder, welche im Umgang damit geschult werden müssen; die Autoren schreiben über Erwachsene, welche Soziale Netzwerke wie XING.de nutzen um geschäftliche Kontakte zu finden und zu pflegen oder sich – wie die Jugendlichen auch – damit vergnügen. Soziale Netzwerke sind also auch bei Erwachsenen “in”. Dies hätte ich auch selber gemerkt, wenn ich einmal die Zunahme der Freundes-Anfragen von XING und Facebook in den letzten Monaten erfasst hätte, oder meine Facebook-Pinnwand statistisch auswerten würde.
War ich vor ein paar Monaten einer der ersten aus meinem Umfeld, so sind heute unzählige meiner näheren und ferneren Bekannten bei Facebook mit dabei – einige aktiv, andere eher passiv.
Auf meinen Recherchen nach einem passenden Bild, bin ich noch auf den folgenden Blog-Eintrag gestossen, welcher sich ebenfalls mit Social Networks befasst. Die Grafiken sehen spannend aus, doch im Moment fehlt mir die Zeit, das ausführlich zu studieren.

