pidoco° – Prototyping und Usability Software erstellt klickbare Wireframes

[Trigami-Anzeige]

Photoshop

Internet-Agenturen, Web-Designer,Screen-Designer, Interface-Designer, Information Architects (Informationsarchitekten),Interaktionsdesigner kennen das Problem, man muss Kunden irgend etwas zeigen können, Beschreibungen alleine reichen nicht aus, um eine Benutzeroberfläche einer Software oder eine Webseite vorzustellen. Im Internet gibt es seit kurzem auch solche «Rapid Paper Prototyping»-Tools. Eines davon wurde von der gleichnamigen Firma pidoco° entwickelt.

Klar kann man Prototypen, sogenannte Mock-ups auch mit Papier und Stift hergestellt werden, doch diese bleiben statisch und schwer anpassbar. Mit pidoco° können nun aber interaktive Prototypen erstellt werden, welche auf Klicks reagieren. So können bereits in diesem Stadium Usability Tests mit echten Usern durchgeführt werden und gegebenenfalls in ein paar Schritten Anpassungen vorgenommen und erneut getestet werden.

Die Software stellt verschiedene Userinterface Bestandteile zur Verfügung, welche per Drag&Drop angeordnet werden können. Teile des Prototypen können als wiederverwendbaren Interface-Bausteine (sog. „Stencils“)  gespeichert werden und verkürzen so den Konzeptionsprozess und ermöglichen auch später einfache Änderungen im Konzept.

Das gesamte System ist echtzeit-kollaborativ, so dass mehrere Personen gleichzeitig an denselben Screen-Prototypen arbeiten können. Darüber hinaus können Screens und Prototypen leicht mit Kollegen, Kunden und Testnutzern ausgetauscht und (online) diskutiert werden, was die Zusammenarbeit – insbesondere in verteilten Teams – zusätzlich erleichtert.

Diese umfassende Web Design Software kann man direkt online nutzen (Software as a Service), sie kostet in der professionellen Variante nur rund 30 EUR im Monat und kann vorab 31 Tage kostenfrei und unverbindlich ausprobiert werden.

Die Vorteile des Produkts sehe ich in der Interaktivität der Skizzen, so können Kunden direkt in den Gestaltungsprozess einbezogen werden und Stolpersteine werden wenn möglich nicht erst im fertigen Produkt entdeckt. Da die Software webbasiert ist, können Teammitglieder oder Kunden von jedem Computer aus darauf zugreifen und sogar gemeinsam Änderungen vornehmen. Schön wäre es, wenn in Zukunft noch mehr Interface-Elemente z.B. auch von Mobilen Geräten (iPhone, iPad etc.) dazu kämen und man so auch Konzepte für diese Geräte erstellen könnte.

Wie heute fast üblich ist die Firma auch in verschiedenen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter aktiv und führt ein Blog. So ist man ständig auf allen Kanälen mit den neusten Informationen versorgt. Bloggern bietet die Firma nach eigenen Angaben kostenlose Testlizenzen, wenn man sich mit einem bereits verfassten Blogeintrag bei der Firma meldet.

CoboCards goes Pro(fessional)

banknoten_entwurf

[So könnten die neuen Schweizer Banknoten dereinst aussehen]

Soll ein Online-Lernwerkzeug etwas kosten und wenn ja, wie viel bin ich bereit zu bezahlen? Diese Frage stellt sich mir im Moment, denn CoboCards wird Pro(fessionell). Die Implementation neuer Features wie erweiterte Editierfunktionen, lernen mit Leitner-Algorithmus, organisieren eer Kartensätze in Ordnern oder eine Exportfunktion haben die Entwickler von CoboCards zum Anlass genommen, viele Features auf die Pro-Version zu beschränken und in einer Basic-Version lediglich das Erstellen/Verwalten von maximal fünf Kartensätzen zuzulassen. Für das Pro-Paket werden 3 € also ca 4.50 CHF pro Monat oder 36 € gut (50 CHF) fällig.

Dies führt unter uns Studierenden zu Diskussionen, an welchen sich auch die Entwickler beteiligen. Diese stellen die Frage «sind gute Noten 50 CHF pro Jahr  den Preis nicht wert?» Es gibt noch weitere offene Fragen:

  • Kann man Eltern zumuten, für den Erfolg ihrer Kinder zu bezahlen? Und sind diese bereit, das zu tun?
  • Sind studierende bereit dafür zu bezahlen?
  • Gibt es keine anderen Möglichkeiten, eine gute Online-Applikation zu vermarkten als durch monatliche Beiträge?
  • Wären Werbeeinblendungen lernhinderlich?
  • Warum wird scheinbar wenig kollaborativ gelernt?

iPad – und jetzt?

Photoshop

Eigentlich wurde der neuste Wurf Steve Jobs’ und seiner Mitarbeiter bereits an verschiedensten Stellen ausführlich besprochen. Da ich aber in letzter Zeit des öfteren darauf angesprochen wurde «Und, hast du schon ein iPad reserviert?» oder «Du als Apple-Jünger wirst dir so ein Teil sicher kaufen…» muss ich halt doch noch Stellung beziehen.

Mit den aktuellen Infos und ohne das Gerät einmal in den Händen gehalten zu haben muss ich deutlich NEIN sagen. Auch wenn andere Blogger-Kollegen das ganz anders sehen.

Es scheint mir dass ich ein solches Produkt nicht will. Für alles unterwegs hab ich ein kleines Gerät, mit welchem ich eMails und kurze Texte schreiben Termine verwalten, fotografieren, telefonieren, surfen, twittern und News lesen und all diese locationbased Services nutzen kann. Wenn ich nun meine Fotos bearbeiten, längere Texte schreiben oder sonst was machen will, will ich das an einem grossen Bildschirm mit etwas Power dahinter machen und dafür hab ich das entsprechende Gerät gefunden

Dazwischen gibt es in der Tat Anwendungsbereiche, welche (durch digitale Medien) noch nicht abgedeckt sind und welche ich gerne irgendwie digital «bearbeiten» möchte – z.B. Texte lesen und reinschreiben oder allgemein handschriftliche Notizen verfassen. Doch gerade dafür scheint mir dieses iPad nicht wirklich geeignet. Klar, hätte ich gerne eine Batterielaufzeit von 10 Stunden für mein iPhone  (wobei ich diese Angaben  eher mit Vorsicht geniesse) aber wenn ich ein Buch lese will ich dieses Gerät nicht jeden Abend an die Steckdose / den Mac hängen … und auf einem leuchtenden Display will ich – so vermute ich – nicht lange Texte lesen. Die handschriftliche Eingabe wäre wahrscheinlich auch Steve Jobs Stylus-Phobie zum Trotz irgendwie möglich.

Ich weiss nicht, wie ich auf dieser «virtuellen Tastatur» länger als 140 Zeichen schreiben soll ohne den Krampf zu kriegen und diese Aufstecktastatur – ich weiss nicht so recht.
Als Gerät für unterwegs – und so würde ich es gerne nutzen – scheint mir das Gerät wenig praktikabel, eher so für auf dem Sofa zu surfen und Fotos zu zeigen.

Dafür kann man das Gerät auch als digitalen Bilderrahmen missbrauchen – toll!

Konnektivismus – Lerntheorie oder Hirngespinst?

netz

[Dieter, Chip Fotowelt]

Während meiner Lektüre zu meinem Medienprojekt wurde häufig neben den altbekannten Lerntheorien Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus noch der Konnektivismus genannt. In seinem Ansatz berücksichtigt der Begründer des KonnektivismusGeorge Siemens – die technologischen Entwicklungen und deren Folgen für die Lehre sowie gesellschaftliche Veränderungen (z.B. lebenslanges oder informelles Lernen).

Der Kerngedanke des Konnektivismus lässt sich als Lernen ausserhalb des Individuums (z.B. in Organisationen oder Communities) und als vernetzen von Wissensquellen zusammenfassen. Das Wissen «was» «wie » und «warum» werden gemäss Siemens unwichtiger, das «wo» dagegen gewinnt an Bedeutung.

The pipe is more important than the content within the pipe.

Nun am einen Ort wird der Konnektivismus als vierte Lerntheorie gehandelt, an anderen Orten eher als pädagogische Sichtweise und nicht der Lerntheorie würdig kritisiert, an andern Orten taucht er gar nicht auf.
Nun frage ich mich, handelt es sich da um eine den andern dreien ebenbürtige Lerntheorie, ist das die Meinung eines einzelnen, basiert diese auf Ideen oder kann die als verlässlich und praktikabel angeschaut werden?

Kleiner Indianer Ayasha

ayasha

Eben via @dworni gefunden und von Hossein Afzail erschaffen.

Tags: , ,

Migros in der Hosentasche – online Supermarkt im Taschenformat

[Trigami-Review]

leshop

Seit kurzem hat jeder iPhone-Benutzer die Möglichkeit, seine eigene Migros-Filiale in seinem Hosensack herumzutragen. Nicht etwa in Form eines grossen orangen M’s sondern in Form einer – etwas untypischen – grünen iPhone Applikation. Nebst Mobile Learning ist so auch Mobile Shopping möglich. Der online Supermarkt LeShop.ch steht so rund um die Uhr und an jedem Ort permanent zur Verfügung. Die einzige Bedingung ist ein iPhone mit installierter gratis Applikation und eine Verbindung ins Internet via WiFi oder 3G.

Der Supermarkt im Sack bietet verschiedene Zugänge an. Entweder man “wischt” und klickt sich durch die verschiedenen Kategorien und Unterkategorien – und wird sich bewusst welche Produkte überhaupt alle angeboten werden (es sind ca. 7000) – oder man verwendet die Suche welche automatisch aktualisiert wird. Sogar glutenfreie Produkte können so schnell aufgefunden, bestellt und nach Hause geliefert werden. Ausserdem bietet die Applikation die Möglichkeit alle Aktionen oder Neuheiten in einer Liste anzuzeigen. In Echtzeit wird ausserdem die Verfügbarkeit der Produkte im Lager angezeigt – als ich eben ein Tiramisù in den Einkaufskorb legen wollte wechselte das Symbol von «in den Einkaufskorb legen» auf «nicht vorrätig».
Ein nettes Feature sind auch die Listen. In dieser Übersicht werden einem  zum Beispiel die Lieblingsprodukte angezeigt – ich nehme jetzt einmal an, dass dies die App anhand der Häufigkeit der Käufe selber versucht herauszufinden.

Es gibt meiner Ansicht nach zwei Wehmutstropfen, einen realistischen und einen (vorläufig wohl) eher unrealistischen: 1. wäre es doch schön, wenn man sich auch direkt am iPhone anmelden könnte – ich meine jetzt nicht mit dem Webbrowser, sondern direkt in der Applikation und 2. wäre es doch sensationell, wenn man vom (Kühl)Schrank ein Foto respektive Video machen könnte und dies dann von der Applikation analysiert wird (vorher/nachher) und entsprechende Artikel nachbestellt werden oder wenn ich ein Menü eintippen respektive aus einer Liste auswählen könnte und mir die Zutaten in den virtuellen Einkaufswagen gelegt werden.

Die ersten Reaktionen sind gemäss LeShop.ch vielversprechend: Bereits eine Woche nach Aufschaltung gehört die App zu den beliebtesten Downloads in der Kategorie «Lifestyle» der Gratis-Apps im App Store. Bereits Stunden nach dem stillen Launch hatten die ersten 200 Kunden die App installiert und eine Bestellung abgesetzt.

Ein Kunde berichtete wie er die App nutzt, in dem er mit der offenen LeShop-Bestellung durch das ganze Haus geht und fehlende Produkte – von der Tiefkühlpizza direkt aus der Küche bis zur Bodylotion aus dem Badezimmer direkt bestellt, es geht aber natürlich auch aus dem Zug, Tram oder Bus.

Internetkompetenz von Müttern

medienkompetenz von müttern

SWITCH hat unter 575 Kindern und Jugendlichen in allen Landesteilen der Schweiz eine Umfrage über das Internetverhalten durchgeführt. Die Ergebnisse regen mich zum Nachdenken und Schmunzeln an.

So schätzen z.B. sowohl Kinder (6 – 12 Jahre) als auch Jugendliche (13 – 20 Jahre) die Internetkompetenzen ihrer Mütter (zum Teil erheblich) geringer als die eigene, die der Hauptlehrperson und auch jene des Vaters ein. Was mag da der Grund sein? Überlegen wir uns einmal, wie alt Mütter von 13 – 20-jährigen Jugendlichen sind (wohl so zwischen 41 und 48) und was sie so tun. Wahrscheinlich werden viele Mütter nur Teilzeit arbeiten, sich um die Kinderbetreuung kümmern – dabei den Kindern ab und zu Fragen zu deren Internet-Konsum stellen – und den Haushalt ohne Internet besorgen. Währenddessen die Väter von der Arbeit zurückkehren, bei welcher sie mit Computern in Kontakt gerieten und die Treibende Kraft hinter der PC- und Internet-Anschaffung eines Haushaltes sind. Diese Überlegungen lassen mich zu folgendem Schluss kommen:
Männer mit Kindern werden von ihren Sprösslingen durch die Eingebundenheit in die Arbeitswelt und den daraus resultierenden Kontakt mit Computern im Umgang mit dem Internet kompetenter wahrgenommen als deren Frauen. Die Tatsache, dass die Mutter ständig nach den Internet-Abenteuern der Kinder und Jugendlichen fragt wird durch diese als fehlende Internetkompetenz missinterpretiert.

Oder es ist tatsächlich so, dass die Einschätzungen der Befragten stimmen und Mütter weniger Internetkompetent sind als Väter … und zum Schluss bleibt die Genugtuung dass Internetkompetenz wohl nicht gleich Medienkompetenz ist.

Die weiteren Ergebnisse sind so zusammenzufassen, dass fast 90 % der Kinder und Jugendlichen zu Hause und 96 % der Schulen über einen Internetzugang verfügen. Dieser wird auch rege genutzt. 78 % sind Mehrmals pro Woche im Internet (ungefähr die Hälfte der Befragten sogar täglich). Demgegenüber stehen 14 %, welche sich weniger als 1 mal pro Woche im Internet tummeln.

Viele Eltern beschränken den Internetzugang ihrer Sprösslinge aber nur ein Drittel interessiert sich für deren Aktivitäten. Die Jugendlichen bewegen sich recht sorglos in ihrem Medium wogegen ein Viertel der Kinder sich sorgt auf “böse Menschen” oder “Inhalte die Angst machen” zu stossen. Interessant finde ich, dass “Online-Spiele” vor der “Internet-Recherche” bei den Kindern am meisten genannt wurden und bei den Jugendlichen erst an neunter Stelle – die “internet-Recherche” rangiert auf Platz 5, hinter Freundschaften pflege, kommunizieren und dem Download von Musik (legal oder illegal ist hier nicht ausgewiesen). Und ich dachte immer dass genau die 13 – 20-jährigen jene seien, welche zu den WoW-Spielern gehören …

Die Häufigkeit des Interneteinsatzes in der Schule ist insofern nicht besonders aussagekräftig, da speziell nach dem Internet und nicht nach mediengestützten Lernszenarien gefragt wurde – alles was ohne Internet möglich ist, ist da wohl nicht eingeschlossen. Gut 60 % setzen das Internet mindestens 1 Mal pro Woche ein. Wenn man das vergleichsweise schlechte Abschneiden der Lehrpersonen bezüglich dem ihnen attestierten Internet-Wissen betrachtet doch ein gutes Ergebnis. Auf die Frage warum sich 10 % der Befragten weniger Internet im Unterricht wünschen habe ich keine Antwort.

Programmieren lernen

ajaxupload.js - schoolict

Als ich meine Lernaufgabe – die Beurteilung eines Online-Lehrganges zum Erlernen der einfachen Programmiersprache GamesScript musste ich kurz an das zuvor in den Studienbriefen Gelesene denken:

Die didaktische Qualität oder Wertigkeit eines Mediums lässt sich nicht an Merkmalen des Mediums selbst (seien sie inhaltlicher, konzeptueller oder gestalterischer Art etc) feststellen, sondern nur in dem kommunikativen Zusammenhang, in dem das Medium Verwendung findet.

Da ich den Einsatzzweck des Mediums, die Zielgruppe und das didaktische Szenario nicht kenne (es gibt wohl viele verschiedene) könnte ich hier einfach schweigen, doch so einfach will ich es mir doch nicht machen.

Gleich zu Beginn möchte ich auf einen Kritikpunkt meinerseits hinweisen. Ich kann nur schwer nachvollziehen, weshalb hier eine eigene Sprache “erfunden” wurde, um die Grundsätzlichen Konzepte des Programmierens zu veranschaulichen. Lernende haben zwar die “Grundlagen des Programmierens” erlernt, können diese aber erst nach einem zusätzlichen Aufwand – nämlich dem Einfügen des Wissens über die “richtige Programmiersprache” in ihr aufgebautes Wissen – in konkreten Beispielen nutzen.

Vom Aufbau her, mit der Möglichkeit entweder ein aufbauendes Tutorial Schritt für Schritt abzuarbeiten oder flexibel zu den gewünschten Sequenzen zu springen,  finde ich das Lernangebot gut konzipiert. Dazu kommt das Glossar über bestehende Funktionen und das Angebot verschiedener weiterführenden Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Ebenfalls gefällt mir die Option, dass das gelernte an Ort und Stelle angewandt werden kann. Sowohl der integrierte Code-Editor wie auch das Konsolen-Fenster für die Ausgaben erleichtern das Arbeiten mit dem Tutorial, da nicht ständig noch ein externer Editor bedient werden muss. Die Konsole ermöglicht das Erkennen von Fehlern, allerdings nur, wenn bereits eine gewisse Wissensbasis vorhanden ist. Um die Korrektur (und damit das Lernen) zu unterstützen wäre eine umfassendere Fehleranalyse und Hinweise zu möglichen Lösungsvorschlägen wünschenswert.

Es bestehen zwar Ansätze zur Interaktion mit den Nutzenden (in Form von “beste Lösung von …” in der Aufgabenübersicht), doch diese könnten eindeutig ausgebaut werden. So sähe ich z.B. gerne eine Möglichkeit, mich mit anderen Lernenden auszutauschen oder meine eigenen Ergebnisse zu präsentieren.

Wenn ich als Zielgruppe Leute aus der selben Altersklasse und mit dem selben Hintergrund wie der Autor betrachte – also Jugendliche in einer Schul- oder Berufsausbildung – scheint mir die Thematik Spiele als “Aufhänger” zu nutzen recht günstig. Ich befürchte aber, dass diese Thematik in Kombination mit einer eigens dafür entwickelten Sprache kein breites Publikum anspricht und unter diesem Gesichtspunkt keine sinnvolle didaktische Reduktion darstellt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich lieber an konkreten Aufgaben wiederverwendbares lerne.

Medienprojekt: connect.imedias

connect.imedias

Die Idee ist da, das OK von allen Beteiligten auch. Ich widme mich für mein Medienprojekt dem Vernetzen und Managen von Wissen. Ziel ist es, für meinen Arbeitgeber eine Plattform zu aufzubauen, welche einerseits das Vernetzen von unterschiedlichen Beteiligten nach dem Vorbild von Facebook oder XING und andererseits das einfache Publizieren in Form von (Micro-)Blogs ermöglicht.

Meine kurze Internetrecherche hat zu Tage geführt, dass es da bereits einiges von kommerziellen Anbietern gibt – meine Herausforderung wäre nun so etwas mit “freier” Software und Web 2.0-Werkzeugen aufzubauen. Die grösste Hürde – das bin ich mir Bewusst – wird aber die Akzeptanz der zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer sein.

eBook Reader von Sony im Test

Photoshop

Ich habe mich bereits vor einiger Zeit über  Papierstapel und PDFs am Bildschirm lesen beklagt und über die eBook Reader nachgedacht. Um nicht gleich einige 100 CHF investieren zu müssen, um das für mich geeignete Produkt zu finden habe ich bei diversen Firmen einmal nachgefragt, ob es denn nicht Leihgeräte gäbe, welche ich eine Zeit lang testen dürfte.  Die Firma Sony hat als erstes zugesagt und stellte mir noch im alten Jahr während 5 Wochen einen Sony PRS 600 zur Seite. Es handelt sich dabei um die Touch-Version des Vorgängers PRS 505. Ich hoffe dereinst auch noch andere Produkte (z.B. txtr oder eine Neuvorstellung der CES Las Vegas 2010) testen zu können.

Bedienung

Die Bedienung des Gerätes mit Stift (ist auch mit der Hand möglich, die Oberfläche mag das Fett der Finger aber nicht so) finde ich sehr angenehm, wie an anderen Stellen bereits gehört finde ich die Reaktionszeit zum Teil eher etwas lang, so dass ich zwischendurch gar nicht mehr sicher war, ob denn nun geblättert wird oder nicht. Genau dasselbe ist mir auch bei anderen EIngaben wie z.B. dem Markieren von Textstellen oder dem erstellen von Notizen oder Das Gerät liegt angenehm in der Hand und trotzdem schleppt man sich damit nicht zu tode.

Konnektivität

Die Kommunikation mit meinem Mac lief erstaunlich gut und auch das Update – als ich dann mal begriffen hatte wies funktioniert – ging flott über die Bühne. Die Software «Reader Library» ist dem Bedienkonzept von iTunes nachempfunden und erfüllt erstaunlich gut ihren Dienst (was man nicht von jeder eBook-Befüller-Software sagen kann).

Bildschirm

Das Lesen auf diesem e-Ink Disyplay empfand ich als erstaunlich entspannend. Dies wohl aus zwei Gründen: 1. verfügt es gegenüber dem iPhone über eine anständige Grösse, so dass ich mich nicht entscheiden muss ob ich mit zusammengekniffenen Augen Buchstabe um Buchstabe identifizieren muss oder ob ich einen etwas grösseren Abschnitt anzeigen lasse und 2. empfand ich den Kontrast und die Darstellung allgemein (für Text!) sehr angenehm. Wo wir auch gleich bei einem Kritikpunkt – weniger an diesem speziellen Gerät sondern eher an eBook Readern im allgemeinen – sind. Die Darstellung von Grafiken geschweige den Bildern empfand ich als schlecht.

Mein Urteil

Anmerkungen werden zwar in der Software angezeigt (was bei mir nur teilweise zu funktionieren schien), es gibt aber  (meines Wissens) keine Möglichkeit, eine PDF-Datei mit all den Anmerkungen zu exportieren um sie anderweitig zu verwenden. Dies bräuchte ich unbedingt, schliesslich könnte es ja sein, dass ich doch plötzlich wieder einen Ausdruck auf Papier brauche oder einfach meine Notizen mit jemand anderem teilen möchte. Grundsätzlich muss man dem Gerät aber zugute halten, dass es überhaupt die Option Notizen und Markierungen zu erstellen ermöglicht – bisher war das ja gar nicht so selbstverständlich. Für mich allerdings unverzichtbar, da ich auch Fachartikel und Studiematerialien darauf lesen möchte und mir dazu meine Notizen machen will.
Die Darstellung meiner PDFs hat mich nur halbwegs befriedigt – die Umbrüche wurden schlecht gemacht, was das Lesen teilweise recht erschwerte.
Grundsätzlich könnte ich mir aber vorstellen, einen Nachfolger dieses Teils mein eigen zu nennen …